Specialized Enduro Long Handschuh Review

Seit Anfang der Saison 2009 trage ich nun den Specialized Enduro Long Glove beim Mountainbike fahren.

Dickes Plus für Haltbarkeit

Der Specialized Handschuh hat sich als äußerst robuts heruas gestellt. Auch nach einigen hundert km benutzung und regelmäßiger Reinigung in der Waschmaschine treten ganze genau Null Verschleisserscheinungen auf. Lediglich die aufgedruckten Specialized Logos im Fingerbereich lösen sich erwartungsgemäss. Materialien, Nähte und Klettverschlüsse sind so gut wie neu. Der Handschuh hat schon einige Stürze mitgemacht. Vor allem das Material der handinnenfläche wird besonders stark belastet, macht jedoch noch immer einen einwandfreien Eindruck und zeigt keinerlei Verschleißerscheinungen.

Sehr gutes Handling

Für den Enduro-Einsatz sollten Handschuhe möglichst dünn sein, um einen direkten Kontakt zum Lenker herstellen zu können und das schnelle Umgreifen zu ermöglichen. Daher fehlen den Specialized Enduro Handschuhen die häufig bevorzugten Gel-Polster. Am Anfang hat sich das bei mri tatsächlich durch Schmerzen im Handgelenksbereich bemerkbar gemacht. Mitlerweile ist das allerdings üebrhaupt kein Problem mehr. Entweder mussten sich nur meine Hände an die andere Belastung gewöhnen oder ich habe die Haltung meiner Arme (Ellenbogen weiter nach aussen) angepasst.
Die Handschuhe sind beim Fahren kaum zu bemerken. Sie werden zwar wie alle Hanschuhe schnell vom Schweiß durchnässt, sind aber stehts leicht und sehr gut belüftet. Mir sind die handschuhe beim Fahren noch nie unangenehm aufgefallen.

In den Handschuh am Daumen eingearbeitet ist außerdem ein saugfähiger Stoffbereich, mit dem man gut Schweiss abwischen kann.

Fazit

Insgesamt bin ich mit den Specialized Enduro Mountainbike Handschuhe hoch zufrieden und kann sie vor allem wegen ihrer Leichtigkeit, guten Belüftung und Robustheit nur weiter empfehlen. Mit knapp 30 Euro sind die Enduro Handschuhe ausserdem noch recht günstig.

Pluspunkte

+ Sehr leicht
+ Super belüftet
+ Sehr Robust
+ Direkter Lenker-Kontakt

Minuspunkte

– Keine Gel-Polster

Trailsurfing am Eibsee

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Zu Füßen Deutschlands höchsten Bergs, der Zugspitze, liegt der malerische Eibsee. Direkt an der Grenze von Deutschland und Österreich eröffnen sich rund um den kleinen See diverse fantastische Mountainbiketouren. Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen und das bedeutet, dass es ettliche ursprünglich für Wanderer ausgelegte Trails gibt. Eine Tolle Tour ist die Runde vom Eibsee hinauf zur Hochtörlerhütte und dann auf super-flowigen Trails hinab ins österreichische Ehrwald. Zurück auf den berg geht es dann über Asphalt, um die Abfahrt dann wieder auf wunderschönen Singletrails zu genießen.

Download
Der Eibsee
Der Eibsee
Eibsee unter der Zugspitze
Eibsee unter der Zugspitze

Die GPS Daten der Eibseerunde sind auf gpsies.com verfügbar. Ausgangspunkt ist der große Parkplatz am Eibsee. Hier muss man leider 2,50€ Parkgebühren bereit halten. Lasst Euch nicht von den vielen Ausflüglern abschrecken. Die meisten bleiben unten am See oder fahren mit der Gondel auf die Zugspitze.

Zugspitze Panorama

Die Zugspitze
Die Zugspitze
Zugspitzmassiv on der Österreichischen Seite
Zugspitzmassiv on der Österreichischen Seite

Die Tour zieht sich zuerst immer oberhalb des Eibsees und mit ständigem Blick auf das Massiv der Zugspitze auf Forstwegen etwa 500hm den Berg hinauf. Nach einer kleinen Kletterpartie erreicht man bald die Hochtörlerhütte und biegt hinter der Hütte links auf den den Forstweg ab. Nach etwa 1km steigt man nach rechts steil in den ersten Trail ein. Kurze Zeit später stößt man wieder auf die Straße und folgt ihr in die Serpentine, um dort nach rechts auf den breiten Forstweg abzubiegen. Hier gilt es den Einstieg in den links liegenden Trail nicht zu verpassen.

Einsteig in den ersten Trail
Einsteig in den ersten Trail

Bald erreicht man Ehrwald, wo man zum Beispiel im Cafe des Sportzentrums eine Rast einlegen kann. Auf der Straße geht es nun wieder zurück Richtung Hochtörlerhütte. Nach der Seilbahn kommt zwar ein recht steiler Anstieg, aber hier heisst es Druchbeissen und Höhenmeter machen. Hinter der Hütte fährt man nun geradeaus weiter und kommt direkt auf einen Trail, der an alten Deutsch-Österreichischen Grenzmarkierungen vorbei führt. Man mündet wieder am Forstweg vom Aufstieg und folgt ihm etwa 200 Meter, um nach einer Wiese links in den Trail einzubiegen. Vorsicht, wenn man den Forstweg mit hoher Geschwindigkeit herunter geballert kommt, muss man aufpassen nicht viel zu schnell auf den zuerst schotterigen Trail einzubiegen. 🙂

"Österreich: Abends geschlossen"
"Österreich: Abends geschlossen"
Abzweigung in den letzten Trail
Abzweigung in den letzten Trail
Flow...
Flow...

Bald überquert man nochmals die Wiese (Skipiste?)  Nun folgt eine wunderbar flowige Abfahrt über den Singeltrail, der sich in Schlangenlinien den Berg hinab windet, wird zum Schluss wieder auf die Wiese katapultiert, der man im Schuß zu dem unten liegenden Forstweg folgt. An der folgenden Kreuzung fährt man geradeaus und erreicht bald wieder  den Eibsee und den Parkplatz.

Die Tour ist mit ihren knapp über 30km und 1000hm konditionell nicht zu anspruchsvoll, da die Auffahrt meist auf Forstwegen oder gar der Straße erfolgt. Auf den unteren Trails kann man schon mal Fußgängern begegnen, hier sollte man also Vorsicht walten lassen, um keine Wanderer platt zu fahren.

Das Google Streetview Auto in Ehrwald/Österreich!
Added Geek Bonus: Das Google Streetview Auto in Ehrwald/Österreich!

Mountainbike Helm Scott Karma 2008

Seit 12 Monaten fahre ich nun mit einem Scott Karma Helm. Der Helm ist mit 190 Gramm gewicht recht leicht und durch die großen Öffnungen hervorragend belüftet.

Leider hat er allerdings einige Konstruktionsschwächen, die mich nun dazu bringen mich nach einem neuen Helm umzuschauen. Zum einen nervt der extrem lange Kinngurt, der regelmäßig nach einigen km aus dem Gummiring rutscht, der ihn eigentlich fixieren soll und dann munter im Fahrtwind flattert. Ich habe nun selbst nich unbedingt einen kleinen Kopf aber ich möchte mal wissen, für was für Melonenköpfe dieser extrem lange Gurt gedacht ist.

Zum anderen fallen mitlerweile die herausnehmbaren Innenpolster auseinander. Ich habe die Polster zwischdurch von Hand mit einem milden Waschmittel gereinigt. Scheinabr löst sich jetzt die Verklebung der Polsterung. Das dürfte nach meiner Meinung nach nur 1 Jahr Gebrauch nicht der Fall sein. Mitlerweile sind die Polster absolut unbrauchbar und der Helm somit nicht mehr zu benutzen.

Ich habe Scott wegen des Problems mit den Polstern vor ein paar Tagen angeschrieben und nach Ersatzteilen gefragt. Sollte sich Scott bei mir melden, werde ich diesen beitrag natürlich gerne ergänzen.

Update 14.07.2009:

Leider hat die Firma Scott auch nach 2 Wochen auf meine Anfrage per Email nicht geantwortet. Ich bin nun also nciht nur von der Qualität des Helmes enttäuscht, sondern auch vom Kundendienst von Scott.

Update 31.07.2009:
Nach einer zweiten Mail habe ich umgehend (innerhalb 1 Stunde) einen Anruf von einer sehr netten Dame von Scott Deutschland erhalten. Vermutlich ist meine erste Mail einfach irgendwo unter gegangen. Das korrekte Vorgehen bei einer Beanstandung wie meiner ist es, sich an den Händler zu wenden, bei dem der Helm gekauft wurde.
Was ich gar nicht wusste: Der 2008er Karma Helm war die erste Generation. Von daher mag man Scott einige Problemchen nachsehen.