Liteville 301

Nach langen 3 Wochen Wartezeit (Liteville-Besitzer werden die Ironie erkennen ;) ) habe ich am Mittwoch endlich meinen Liteville 301 Rahmen in der 140mm Ausführung bekommen und Ihn natürlich sogleich aufgebaut.

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  • Laufräder: Hope Pro II, ZTR Flow, Sapim und DT-Swiss Comp, auf meinen Einsatz und mein Gewicht optimiert gebaut
  • Gabel: Rock Shox Revelation Team Dual Air @150mm
  • Bremsen: Avid Elixir CR Carbon
  • Antrieb: XT/X.9 Mix
  • Sattel: Mid-90s Selle Flite :)
  • üblicher Syntace Krempel

Der Aufbau ging Super-Problemlos, der Rahmen war von Liteville perfekt vorbereitet. Stressig war zuerst nur das Einschlagen der Kralle in die Gabel. Aber hier war ich am Anfang einfach zu vorsichtig. Nach etlichen Minuten und schon ordentlich Frust hab ich sie dann aber einfach reingeknallt und sie passt perfekt :) Im “Größer ist Besser”-Wahn habe ich auch die hintere Bremse in 203mm bestellt. Leider gibt es keine Plug-And-Play Lösung, um die Elixir an den Postmount Adapter des Liteville Rahmens zu schrauben. Auch ein 185mm Adapter für Vorne funktionierte nicht, wie der Bikeshop Mechaniker vermutete. Hier müsste man sich selbst einen Adapter basteln, zB aus passend abgedrehten Röhrchen. Das war mir aber zu aufwändig und so habe ich schlussendlich einfach eine 185mm Bremsscheiben montiert. Nach dem unterlegen von etwa 2-2.5mm Scheiben passte der hintere Bremssattel perfekt.

Nächste Woche kommt noch ein Syntace Vector Carbon Lenker an das Rad. Mittelfristig kommt noch eine schwarze 2011er Revelation ans Rad und der Antrieb wird gegen XTR bzw. X.0 ausgetauscht.

Insgesamt beträgt das Gewicht jetzt 12.8 kg. Kein ausgesprochenes Leichtgewicht, aber schon mal deutlich weniger als mein Specialized Stumpjumper.

Dosso dei Roveri Mountainbike Tour

Länge: 28 km
Höhenmeter: 1.121 m
Fahrzeit: 3 h
GPS Daten Dosso Dei Roveri

Eine der – wie ich finde – schönsten Mountainbike Touren am nördlichen Gardasee ist die sogenannte Dosso dei Roveri, die sich von etwa 1100m Höhe die komplette Altissimo Flanke entlang zum See hinunterzieht. Die Abfahrt geht über wunderbare Trails, die im S2 Bereich allesamt gut zu fahren sind.
Die ständigen Ausblicke auf den See und die gegenüber liegenden Felsmassive definieren für mich den großen Reiz, der dieses Mountainbike-Revier so besonders macht.

Die Auffahrt zu dieser Tour zieht sich die ersten 800-900 Höhenmeter die bekannte Altissimo Straße hinauf. Kurz unterhalb der Sendemasten über Torbole biegt man rechts auf einen Forstweg ab, dem man weitere 2 km folgt. Hier geht es jetzt rechts ab in den Abfahrtstrail. Pause sollte man aber erst etwa einen Kilometer später machen.
GOPR0171Wer hier auf den rechts neben dem Weg gelegenen Felsen durchsteigt, kann eine der legendären Gardasee Aussichten knapp 1.100 m über dem See genießen. Ich verzichte hier bewusst eine Großansicht des Fotos zu verlinken. Diese Aussicht solltet Ihr euch selbst erarbeiten und auf einem Foto lässt sich die epische Aussicht eh nicht wiedergeben.

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Danach geht es im Grunde nur noch bergab, zuerst etwas ruppig, jedoch später geradezu flowig, wenn man nicht gerade (wie ich) irgendwie ganz blöd mit dem Vorderrad einen Felsen trifft und die verbliebenen 100-200 hm mit angezogener Handbremse fahren muss.
Man folgt dem Trail einfach bis man an einer Straße in Navene mündet. Von dort führt der Weg einfach bergab zur Gardasee Fahrstraße. Man könnte an diese Tour auch noch eine Variante anhängen, bei der man einen Sentiero bis zur Mittelstation der Monte Baldo Bergbahn über Malcesine fährt. Aber diese Variante probiere ich erst im nächsten Gardasee Urlaub!

Hier ein kleines Video von der Abfahrt des Dosso dei Roveri.

Die Rückfahrt führt leider vollständig über die Gardesana Orientale Straße von Navene nach Torbole. Prinzipiell würde ich versuchen die Tour auf einen tag zu legen, an dem relativ wenig Autoverkehr herrscht, also besser nicht am Wochende. Es gibt nichts gruseligeres, als wenn in dem unbeleuchteten Tunnel 50cm neben einem ein Bus mit 70 Sachen vorbei rast. Ohne Rücklicht ist das meiner Meinung nach lebensgefährlich. Alternativ könnte man auch südwärts nach Malcesine fahren und von dort das Boot nach Torbole nehmen. Die 20km auf de Fahrstraße sind nämlich wirklich kein Erlebnis, das man unbedingt haben muss…

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