Maloja Mountainbike Kollektion 2013

Die stylische und auf grund ihres geschmackvollen Designs beliebte Klamottenmarke “Maloja” hat dieses Jahr ihre Kollektion unter das Motto “Südamerika” gestellt. Auch die Mountainbike Bekleidung der Chiemgauer zeigt sich in einem ersten Video mit südamerikanischen Motiven und in gedeckten Farben.

Im Online Store von Maloja sind bereits einige Highlights der neuen Kollektion 2013 verfügbar.

Persönlich würde ich mir in Zukunft aber wieder eine Rückbesinnung auf eher alpine Motive und knalligere Farben als die diesjährigen wünschen…

Der Blindsee Trail – Lago-Feeling in Tirol

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Länge: 22 km
Höhenmeter: 900 m
Fahrzeit: 3:00 h

Natürlich nicht mehr in Bayern, sondern im schönen Österreich blickt man auf dieser Tour ständig auf die Westflanke der Zugspitze.
Die Tour startet auf dem Parkplatz der Grubigsteinbahn in Leermoos und verläuft zuerst durch die Ortschaft, um dann bald auf den Auffahrtsweg Richtung Grubigstein Hütte einzubiegen. Hier kurbeln wir uns zuerst bis zur Grubigalm und können nun weiter bis zur Grubigsteinhütte fahren (nicht auf dem GPX Track enthalten, einfach weiter dem Weg bergauf folgen).

Die Abfahrt über den eigentlichen Blindseetrail startet hinter der Grubigalm. Hier gehts zuerst geradezu flowig los, bis sich der Singletrail langsam steiler den Berg hinab wendet. Hier wartet nun loseres Gestein, immer wieder Felsabsätze und engere Kurven, die jedoch nie in schwierig fahrbare Spitzkehren ausarten. Der Untergrund erinnert dabei fast an die legendären Trails am Gardasee.

So gehts jetzt lange immer weiter. Der Abfahrtsspaß lässt sich dabei immer wieder an Stellen unterbrechen, die einen tollen blick auf den unter uns liegenden Blindsee und hinüber zum Fernpass bieten.

Am Ende wartet als besonderes Schmankerln noch eine recht ausgesetzte Fahrt durch einen kleinen Bach. Danach erreichen wir einen Forstweg, dem wir links und dann schnell wieder links auf einen einen kleinen Trail folgen. Dieser Trail führt über dicke Wurzeln hinunter zum Blindsee, wo wir uns noch an einer Abfahrt über eine kleine versuchen können.

Nach einem erfrischenden Sprung in den Blindsee folgen wir dem Weg immer weiter bis wir fast am Ende des Sees steil nach links abbiegen und das Bike zum Glück nicht weit den berg hinauf schieben müssen.
Nun geht es immer weiter über zuerst Forstwege und dann die Straße zurück nach Leermoos.

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Rotwand Freeride Tour

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Länge: 16,8 km
Höhenmeter: 800 m
Fahrzeit: 2:40 h

Im Mangfallgebirge erhebt sich mit 1.884m die Rotwand über den Spitzingsee. Am einfachsten gestaltet sich die Tour für Mountainbiker, wenn sie auf dem Wanderparkplatz am Spitzingsee startet. Es geht kurz durch den Ort und dann linker Hand die Straße hinauf in Richtung “Rotwandhaus”.

Die Auffahrt zieht sich nun immer als recht breiter Forstweg zuerst durch den Wald und erreicht dann einige steilere Stellen über der Baumgrenze. Nach einiger Zeit erreichen wir das Rotwandhaus. Hier heisst es entweder das Rad zum Gipfel der Rotwand zu schieben oder einfach in das Haus einzukehren und eine zünftige Specknödelsuppn zu genießen.

Nach der Stärkung beginnt der eigentliche Trail hinter dem Rotwandhaus und führt zuerst über wilde Felsformationen. Darauf folgen einige recht verblockte Passagen über große Felsbrocken, doch schon bald wird das Singletrail etwas besser fahrbar und es geht “nur” über groberen Schotter bergab. Nach dieser etwas gröberen Gangart wird der Trail aber geradezu flowing und führt nicht mehr sehr steil durch ein kleines Almgebiet, um dann wieder etwas vertrackter in den Wald einzutauchen.

Nach einiger Fahrzeit erreichen wir einen Weg, auf den wir nach Links abbiegen und nun immer weiter entlang einer Schlucht und eines kleinen Flüsschens folgen. Noch einige steilere Abfahrten und der Schotterweg mündet an einer Fahrstraße, der wir links durch das Valleptal zurück zum Spitzingsee folgen.

Am See wartet dann nicht nur ein Bier, sondern auch ein Sprung in das kühle Wasser zur Erfrischung nach dieser genialen Freeride Tour.

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Mountainbike Reifen Continental Mountain King Protection II

Zum Start der letztjährigen Mountainbike Saison habe ich meine Räder nicht nur auf Notubes umgestellt, sondern statt Schwalbe Fat Albert mal Continental Mountain King Protection II (puh, was für ein Name 🙂 aufgezogen. Wie die Schwalbe habe ich dabei die 2.4er Größe gewählt. Die Contis werden in Deutschland hergestellt und setzen bei der Gummimischung auf die besonders griffige Black Chili Compound Mischung. Der Name “Protection” bezieht sich auf mehrere Lagen Gewebe, die unter dem Gummi Durchstiche von Dornen und spitzen Steinen verhindern sollen. Von mir wurde ein neuer Reifen mit genau 700g gewogen. Leider fehlt mir das Gewicht der vorher von mir gefahrenen Fat Alberts…

Direkt vom Start weg hat der Mountainking hervorragende Traktion gezeigt, die meiner Meinung nach über der des Fat Albert liegt. Bergan krallt sich das Profil an steilsten Stellen auch in loses Gestein und bergab klebt der Reifen scheinbar an Felsen und Geröll. Dazu rollt der Reifen auch bei niedrigem Luftdruck (unter 1.5 bar) unauffällig und mit keinem besonders großen Wiederstand. Gerade der tolle Grip hat mich absolut überzeugt und auch dieses Jahr ist ein frisches Set Continental Mountain King aufgezogen.

Der hohe Grip geht vermutlich auf das Black Chili Compound zurück und man muss dafür bei der Haltbarkeit kleine Abstriche machen. Bei meinem Einsatzgebiet haben die Reifen ca. 1500km lang gehalten. Bei einer etwas härteren Gummimischung sind sicher ein paar hundert km mehr drin. Allerdings sehe ich für mich keinen Grund auf deutlich bessere Traktion zu verzichten, um ein paar Euro zu sparen. Mit knapp 37€ im Mountainbike Versandhandel sind die Reifen nicht wirklich teurer als vergleichbare Produkte.

Eine andere Beobachtung, die ich zum Ende der Lebenszeit der Reifen gemacht habe war, dass das relativ niedrige Gewicht vermutlich durch eine recht dünne Gummischicht erkauft wird. Schon im Spätsommer war die Gummischicht an den Flanken teils abgerieben und die darunter gelegene Karkasse wurde sichtbar. Ist das schlimm? Vermutlich nicht. Ich glaube nicht, dass die äußere Gummischicht auf den Flanken der reifen unbedingt notwenig ist, da anders als auf der Lauffläche das Rad hier nicht drauf läuft. Wichtiger ist hier eine stabile Karkasse, die dem Reifen Form und Halt gibt und gegen seitliche Schläge schützt.
Ganz zum Ende wurde die Karkasse allerdings auch auf der Lauffläche sichtbar, und zwar dort, wo kleinere Teile des schon extrem zerfaserten Profils abgerissen waren. Dies nach einigen rauen Abfahrten über scharfkantiges Vulkangestein auf La Palma. Zu diesem Zeitpunkt waren die Reifen allerdings eh schon so weit runter, dass sie unbedingt getauscht werden mussten.

Auch in diesem Zustand haben sie allerdings niemals Durchstiche bekommen und stets die Luft perfekt gehalten (ohne Schlauch!). Was also anscheinend hervorragend funktioniert ist das als “Protection II” bezeichnete System aus Textillagen.

Continental Mountain King Protection II

Am Ende seiner Lebenszeit: Der Continental Mountain King Protection II zeigt seine Karkasse, funktioniert aber weiterhin Top!

Auf La Palma hatte ich auf dem Hinterrad außerdem einen Schwalbe Fat Albert 2.4 installiert, der auch etwa so weit abgefahren war wie der Mountain King am Vorderrad. Dieser zeigte allerdings gänzlich andere Verschleissspuren. Der Schwalbe zeigte nirgends seine Karkasse, vielmehr war rundherum das Gummi noch intakt. Dafür zeigten sich aber (nach entsprechender Fahrweise und nur ganz zum Ende seiner Lebenszeit) kleine Durchstiche, die sich beim Notubes System durch kleine, dunkle Punkte auf dem Reifen bemerkbar machen, wo die Notubes Milch die Stiche verschlossen hat. Die Luft gehalten hat allerdings auch der Schwalbe problemlos!

Schwalbe Fat Albert

Der Schwalbe Fat Albert hatte zum Ende seiner Lebenszeit Probleme mit Durchstichen

Insgesamt bin ich mit dem Mountain King mehr als zufrieden! Recht leicht, gigantischer Grip, hohe Qualität, keinerlei Pannen. Zu beachten ist, dass es auch einen Mountain King ohne “Protection” gibt, der zwar günstiger ist, aber auch auf das Black Chili Compound verzichten muss.

Im Vergleich besonders zu den Schwalbe Reifen gefällt mir außerdem, dass er nicht eiert. Fast alle meine Schwalbe Reifen haben irgendwelche “Unförmigkeiten”, was beim Laufen so aussieht, als hätte das Rad einen Schlag. Ich vermute, dass das beim fahren kein Problem ist, aber mich hat es immer genervt auf einen eiernden Vorderreifen zu schauen.

Der Schwalbe Fat Albert ist sicherlich auch ein guter Reifen, der seine Prioritäten allerdings anders setzt. Der von mir gefahrene basierte glaub ich außerdem noch nicht auf der neueren “Trail Start” Gummimischung!

Bayern Freeride – Der Kesselberg Trail

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Länge: 16 km
Höhenmeter: 700 m
Fahrzeit: 2:20 h

Ein echtes Freeride Kleinod versteckt sich in den gar nicht mal so hohen Bergen rund um den Walchensee. Nur 50km von München entfernt erhebt sich der Jochberg über die bayerischen Voralpen und ermöglicht diverse Abfahrten. Die hier beschriebene Route geht über den Kesselberg Trail und stellt die technisch herausfordernste Variante da. Da der Weg am Wochenende stark von Wanderern begangen ist, sollte unbedingt darauf verzichtet werden, den Trail zu dieser Zeit zu befahren! Auch um Stress mit den ansässigen Wirten zu vermeiden würde ich den Jochberg nur im Sommer als Sundowner-Runde fahren. Dabei scheint auch immer wieder toll die im Westen untergehende Sonne in den Trail!

Die Runde startet auf dem Wanderparkplatz an der Kesselbergstraße, kurz vor dem Walchensee. Danach geht es entlang des Sees und am kleinen Gasthof in Sachenbach bald links ab in das Tal, wo wir zuerst der Straße folgen und bei der Fieberkapelle linkerhand auf die Forststraße abbiegen. Am Bauernhof in Berg geht es scharf links auf die nächste Forststraße, der wir bald bergan folgen. Auf meiner Tour biege ich links auf einen anderen Forstweg ein, der den direkteren Weg Richtung Kotalm darstellt. Man kann auch weiter auf dem Hauptweg bleiben und die Tour über die Kotalm fahren. Hier ist allerdings zu beachten, das zwischen Kotalm und der Jocheralm Mountainbiker nicht gerne gesehen sind und Fahrrad-Verbotsschilder aufgehängt wurden.

Jocheralm Jochberg Mountainbike
Die Jocheralm mit dem Jochberg

An der Jocheralm startet nun die Abfahrt über den Kesselberg Trail. Natürlich ist auch noch ein Abstecher auf den Jochberg möglich, von wo man bei guter Sicht bis nach München hinein blicken kann.

Kesselbergtrail Mountainbike

Der Trail geht zuerst noch über einen recht breiten Weg bis zum Waldrand und verschwindet dann geradezu steil und über Felsen den Berg hinunter. Hier beginnt der richtige Singletrail Spaß, der Weg führt imnmer wieder über Felsabsätze den Berg hinunter.

Freeride Trails Bayern

Dabei hält er immer wieder kleine Flow-Passagen bereit, ohne die Fahrt mit wirklich schwierigen Spitzkehren zu unterbrechen. Sind im oberen und mittleren Teil noch hauptsächlich Felsstufen zu meistern, wartet am Ende noch eine Abfahrt über eine Holztreppe.

Kesselberg Trail

Vorsicht ist noch mal am Ende des Trails geboten, da er über einige recht steile Stufen fast direkt auf der stark befahrenen Fahrstraße mündet!

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La Palma – Flowtrails durch die Lavadünen

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Länge: 16,8 km
Höhenmeter: 639 m
Fahrzeit: 2:00 h

Während sich im Norden La Palmas der Roque de los Muchachos mit seinen Singeltrails vor über 10 Millionen Jahren aus dem Atlantik erhoben hat, ist der Süden der Kanareninsel auch vulkanischen Ursprungs, allerdings ist der letzte Ausbruch gerade mal 40 Jahre her.

Durch diese urtümlich anmutende Landschaft mit ihren erkalteten Laveflüssen ziehen sich ebenso wie im Norden etliche tolle Mountainbike Touren.

La Palma Mountainbike Trail Süden

Die hier besprochene Tour zieht sich als toller Flowtrail vom Volcano San Antonio am Volcano Teneguia vorbei bis hinunter zum südlichsten Zipfel von La Palma. Der Trail führt zuerst durch Dünen von Lavasand, hier will das Vorderrad entlastet werden, sonst endet die Fahrt schnell im tiefen Sand.

La Palma Flowtrail

Danach wird der Untergrund fester und es müssen immer wieder kleiner bis größere Felsformationen überfahren werden, bis wir den Leuchtturm an der Atlantikküste erreichen. Großer Tip ist hier die Imbissbude, die fantastische Fisch-Kroketten macht!

La Palma Singletrail

Danach geht es wieder durch die Lavadünen bergan zurück zum Ausgangspunkt. Glück hat, wem dabei keine steife Briese entgegen weht, die den Berg gleich doppelt steil erscheinen lässt. Auf der Rückfahrt kann rechter Hand der Krater des Teneguia besucht werden, dessen Hitze in Felsspalten noch immer zu fühlen ist.

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Achtung! Wie immer gilt: Auf den Wegen bleiben und auf gar keinen Fall abseits in die Sanddünen fahren! Ich kann keine Garantie dafür geben, dass die beschriebene Tour legal zu befahren ist!

Mehr Mountainbike Touren auf La Palma…

La Palma – Singletrail Traum vom Roque de los Muchachos

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Länge: 33 km
Höhenmeter: 1.360 m
Fahrzeit: 4 h

Mit knapp mehr als 2.400m Höher erhebt sich der Vulkanschlot des Roque de los Muchachos aus dem Atlantik und bildet den höchsten Punkt der Kanareninsel La Palma. Neben Groß-Teleskopen und einer Wahnsinns Aussicht in die Caldera und bis auf die Nachbarinseln finden sich hier etliche geniale Trailabfahrten bis hinunter zum Ozean. Die Abfahrt der hier beschriebene Tour ist relativ einfach, bietet aber auch für Liebhaber der raueren Gangart genug Möglichkeiten zum spielen. Alternativ lässt sich diese Tour natürlich auch abkürzen, indem ein Bike-Shuttle bis zum Startpunkt des Trails genutzt wird.

Die Tour startet auf dem Parkplatz gegenüber des kleinen Restaurante Briesta, wo wir später kanarische Spezialitäten genießen können. Zuerst rollen wir aber über eine Straße und nach 1,6km links über eine Piste durch die Weinberge. Bald erreichen wir die Auffahrtstraße zum Roque de los Muchachos und folgen ihr immer weiter bergan. Die Auffahrt kann sich zwar ein bisschen ziehen, wird aber zum Glück nie wirklich steil.

Roque de los Muchachos Singletrail

Bei km 16.8 meines GPS Tracks, kurz hinter den Helikopter Landeplätzen, biegt der Singletrail zur Abfahrt rechts ab. Alternativ kann man die Tour um die Auffahrt zum Gipfel erweitern, was beim ersten Besuch der Gegend unbedingt zu empfehlen ist.

Roque de los Muchachos Gipfel

Blick vom Gipfel des Roque de los Muchachos… 300 extra Höhenmeter, die sich lohnen!

Der Trail zieht sich jetzt immer weiter den Berg entlang und verwöhnt den Mountainbiker mit einer tollen Mischung aus Flow, Felsabsätzen, ruppigen Geröllstellen und einigen kniffeligen Spitzkehren. Dabei gibt es zwischendurch eine handvoll Gegenanstiege zu bewältigen.

Roque de los Muchachos Mountainbike

Der Trail führt nie richtig steil am Berg entlang und wechselt immer wieder zwischen losem, mittelmäßig grobem Gestein und Fels, immer wieder durchsetzt mit mittleren Absätzen. Eine Reihe Abfahrten geht zwischendurch in zu durchquerende kleine Täler. Diese Abfahrten gehen teilweise steiler und über mäßig enge Spitzkehren, die aber nie ausgesetzt sind. Insgesamt würde ich sagen, dass der Trail sich in der Singletrailskala im Bereich S1 bis S2 bewegt aber immer viel Spaß macht!

Roque de los Muchachos Mountain bike Trail Tour

Roque de los Muchachos Mountainbike Singletrail Tour

Bei km 20.2 queren wir eine Betonpiste und folgen weiter dem Trail durch zwei Tore, die auch Biker meines Wissens nach legal durchqueren dürfen. Ich habe diesen Wanderweg bei km 21.7 nach rechts verlassen und bin einem tollen Trail gefolgt, der in Falllinie durch den Wald geht.

La Palma Singletrail

Am Ende folgen wir der Straße nach rechts und verlassen diese erst wieder bei km 26.1 über eine sehr steil abfallende Piste, die wir oberhalb eines Hauses bald wieder nach rechts verlassen. Diese Piste muss man nicht nehmen, sondern kann auch der Forststraße in etlichen Kehren bergab folgen. Zum Schluß gelangen wir wieder auf die Straße, die uns rechterhand zurück zum Ausgangspunkt .

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Mehr Mountainbike Touren auf La Palma…

La Palma – Bombentrail vom Torre del Time

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Länge: 19 km

Höhenmeter: 1.000 m

Fahrzeit: 2:30 h

Dieses Jahr habe ich mir im Januar mal 3 Wochen Zeit genommen und bin dem grauen, deutschen Winter Richtung La Palma entflohen. Mit dabei war natürlich das Liteville, sodass ich schon in den ersten paar Wochen des Jahres über 10.000hm Auffahrt und 200km in die Beine treten konnte.

Der Abfahrtstrail dieser Tour ist ein absolutes Schmankerl. Vom Feuerwachturm “Torre del Time” zieht sich der Wanderweg GR-131 immer entlang der Abbruchkante der Caldera über steiles und ruppiges Felsgeläuf in die Tiefe. Der Weg könnte so auch gut am Lago gelegen sein.

Die Tour startet auf Parkplatz am Restaurant El Time. Hier können sich Biker schon mal auf den exzellenten Kuchen und einen leckere Cafe con Leche nach der Tour freuen. Kurz folgt der Verlauf der Straße Richtung Norden, um dann rechts in eine gleich sehr steile Straße abzubiegen, die zum Glück bald in einen stetigen aber nicht mehr steilen Anstieg durch die Hügel über Tijarafe übergeht. Bei km 8,5 meines GPS Tracks könnte man auch rechts fahren und erspart sich so den sacksteilen Anstieg durch ein kleines Örtchen. Aber wir wollen ja auch was für die Beine tun…

Am Torre del Time angekommen lässt sich eine Wahnsinns Aussicht in die Caldera genießen. Vermute ich zumindest. Als ich die Tour gefahren bin, war es dort oben leider etwas neblig. Der Blick in die Tiefe ließ aber immer mal wieder monumentale Aussichten erahnen.

Ab hier empfiehlt es sich entsprechende Schutzausrüstung anzulegen, denn es geht auf dem Abfahrtstrail gleich ordentlich zur Sache. Es heisst grobe Felsbrocken zu überfahren und sich immer frühzeitig eine passende Spur zu suchen. Ein absoluter Riesen-Spaß-Trail!

Wie hier zieht sich der Singletrail nun immer weiter den Berg hinab. Vorsicht vor Wanderern! Ein “Bike Guide La Palma” von Uwe Kahlfuß beschreibt den Trail im übrigen so, aber davon lassen wir uns nicht beirren: “Der Wanderweg GR 131, […] ist für Bikes unfahrbar.”

Immer wieder kommt man an Stellen, von denen aus man in die Caldera und auch das gegenüber liegende Los Llanos blicken kann.

Weiter unten quert man noch zwei Mal die schon von der Auffahrt bekannte Straße und beendet die Tour am fertig und zufrieden am Restaurant del Time.

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Mehr Mountainbike Touren auf La Palma…

Tipps zum Umbau auf Stan’s NoTubes Reifen

Anfang letzter Saison habe ich wagemutig am Wochenende vor der Abreise zum ersten Lago-Aufenthalt des Jahres die Reifen an meinem 301 auf das Stan’s Notubes System umgebaut. Wer es noch nicht kennt: Das Rad wird ohne Schlauch gefahren, kleine Undichtigkeiten zwischen Mantel und Felge werden durch eine spezielle Latexmilch abgedichtet. Diese Milch dichtet auch Löcher ab, wenn z.B. ein Dorn oder scharfkantiger Stein durch den Mantel sticht.

Kurzum: Ich könnte mir nicht mehr vorstellen ein Mountainbike ohne Notubes zu fahren. Ich hatte auf jetzt knapp 1.800km genau 0 Platten und nur ein mal ein Problem mit Luftverlust, dazu später mehr. Währenddessen kann ich zum Teil die platten Schläuche die Bike-Freunde pro Tour hatten gar nicht mehr zählen…

Den einen Luftverlust konnte ich darauf zurück führen, dass keine flüssige Latexmilch mehr in dem Schlauchlos Reifen schwappte. Wer auf Notubes umbaut sollte also alle paar Wochen mal an den Räder rütteln und horchen, ob noch Suppe hin und her schwappt. Wenn nicht, lässt sich die Flüssigkeit mit einer Spritze oder dünnen Kanüle durch das Ventil nachfüllen. Dazu kann der Ventil “Core” entfernt werden.

Die Vorteile des Notubes Systems liegen ganz klar bei der Gewichtseinsparung am Rad, dem nahezu perfekten Schutz gegen Durchstiche und “Snakebites” und – für mich eine der wichtigsten Gründe – die Möglichkeit den Reifen mit niedrigem Luftdruck fahren zu können. Auf technischen Trails am Gardasee war ich zum Teil mit nur 1,0-1,5 bar unterwegs. Erstaunlicher Weise lässt sich das Rad auch bei so niedrigen Drücken problemlos den Berg hoch treten.

Mountainbike Notubes Reifen

Der Umbau auf Notubes ist im Prinzip recht einfach, doch habe ich einige Tipps gesammelt, die die Arbeit vielleicht ein bisschen vereinfachen:

  1. Notubes Felgen – Ich selbst fahre auf dem 26er Notubes Flow und auf dem 29er den Nachfolger Notubes Flow EX Felgen. Die Felgen von Notubes sind speziell darauf ausgerichtet die Mäntel zu “greifen” und so die Luft besser zu halten. Das Notubes System funktioniert aber natürlich auch mit anderen Felgen, trotzdem wäre mein Tipp direkt auf Notubes Felgen umzusteigen. Gerade die recht breite und stabile Flow erfreut sich auch vollkommen unabhängig von dem Notubes System im Bereich Enduro/Light Freeride großer Beliebtheit.
  2. Neue Mäntel erst mit Schlauch installieren – Will sich ein nagelneuer Mantel einfach nicht installieren lassen kann es helfen, ihn zuerst einmal mit einbem herkömmlichen Schlauch zu installieren. Der Schlauch wird ordentlich aufgepumpt (ich geh immer bis 3 bar) und kann ein paar Minuten beiseite gelegt werden. So passt sich der verknickte Mantel schön an die Form der Felge an.
  3. Durch die Installation mit einem Schlauch springt der Mantel auch gleich (bei den Notubes Felgen) auf das Felgenhorn und klemmt sich dort fest. Nachdem die Luft aus dem Schlauch gelassen wurde sollte man den Mantel vorsichtig nur auf der einen Seite von der Felge ziehen. Auf der anderen Seite sitzt er ja schon auf der Felge und hält dort die Luft.
  4. Zum ersten Aufpumpen hilft es “Platte” aus dem luftleeren Mantel zu entfernen, sodass er schön rund ist. Außerdem lege ich ihn immer mit der noch auf der Felge sitzenden Seite nach oben auf den Boden und pumpe ihn dann mit aus dem Ventil entfernten “Core” auf.
    Notubes Umbau Mountanbike
  5. Wenn auch bei eingefüllter Milch noch ein bisschen Luft entweicht, heisst es fahren! Dabei pumpe ich den Reifen nicht extrem auf, sondern nur so bis 2,0 bar. Dann fahre ich ein bisschen bei mir in der Gegen herum, allerdings lieber nicht zu weit weg und immer mit einem Ersatzschlauch, denn noch hält das System vielleicht nicht dicht! Beim fahren wird der Reifen schön durchgewalkt und die Notubes Milch kann schön kleine Undichtigkeiten verschließen. Danach sollte der Reifen die Luft eigentlich wochenlang halten!
  6. Mäntel probieren – Ich selbst fahre ganz normal Continental Reifen (MountainKing II Protection 2.4), nicht in der UST Version. Diese Reifen ploppen auch ohne diese ganzen Tipps meist beim ersten Versuch auf die Felge und halten die Lust perfekt. Andere Mäntel können unter Umständen etwas störischer sein. Auf dem 29er fahre ich zum beispiel Continental Race King, die zumindest erstmal mit Schlauch installiert werden wollten, dann aber problemlos auf die Felge gesprungen sind. Hier hilft unter Umständen ein Blick in Internet Foren, wobei ich die Meinungen dort immer mit sehr viel Skepsis wahrnehme…

Liteville 301 Winterwartung

Seit einer Woche wieder zurück vom mountainbike auf La Palma, habe ich das winterliche Wetter in München genutzt, um das 301er komplett zu zerlegen, zu reinigen und neu aufzubauen. Gleichzeitig habe ich Schaltzüge und Schaltzughüllen ersetzt (duch stinknormale Shimano Ware für nen Euro…). Außerdem habe ich am Liteville 301 nun testweise den 2×10 Shimano SLX Antrieb von meinem Surly Karate Monkey verbaut, welches im Gegenzug die 3×9 XT/SRAM Kombination verpasst bekommt. Mal schauen, wie sich der 2×10 Antrieb am Oanser so macht. Insgesamt taugt mir die Schaltfolge des 2×10 glaub ich besser als die 3×9, wo man doch häufiger ein anderes Kettenblatt auflegen muss. Außerdem mag ich sowieso das Schaltgefühl von Shimano lieber und trauere dem SRAM X.0 Umwerfer nicht wirklich nach, auch wenn der ein klasse Teil ist, dem auch raue Gangweise und etliche Felskontakte nichts anhaben konnten. Aber ich hoffe ja noch auf einen 1×11 Antrieb von Shimano, den ich glaub ich am liebsten am 301 fahren würde…