Category Archives: mountainbike

Ladies and Gentlemen, tighten your screws!

Noch so eine Binsenweisheit, die im Grunde jeder Biker kennt: Regelmässig das Anzugsdrehmoment von wichtigen Schrauben checken.

Crankbrothers CleatAm Sonntagabend, nach einer kleinen Feierabendrunde habe ich extra noch die Schrauben von Fahrwerk, Bremsen und Lenker nachgezogen. Aber worauf habe ich nichtmal einen Blick geworfen? Auf die Schrauben, die die Cleats an den Schuhe halten. Und prompt ist mir gestern bei der Wank-Runde (hoffentlich liesst das kein Engländer! 🙂 nach nur 3km um 300hm Aufstieg eine Schraube verloren gegangen.

Die verbliebene Schraube habe ich ordentlich festgeknallt und das hat erstaunlich gut bis zum Ende der Tour durchgehalten aber prinzipiell ist das natürlich recht gefährlich, weil sich der Fuss unter Umständen nicht mehr so schnell aus dem Pedal drehen lässt. Also: Immer mal die Befestigung der Cleats checken!

Bremsbelagwechsel Avid Juicy 5

IMG_0861Für die meisten Biker sind gerade die Bremsen ein endloses Thema bei der Suche nach dem optimalen Material.

Am Stumpjumper FSR Comp sind serienmässig die Avod Juicy 5 Bremsen in 185/203 mm verbaut. Die großen Bremsscheiben verrichten nun nach knapp 1.600 km am Specialized bestens ihren Dienst. Nicht zufrieden war ich jedoch von Anfang an mit den serienmäßig verbauten Bremsbelägen von Avid. Sie neigten bei Abfahrten sehr schnell zum starken Fading und erzeugten schnell viel Reibungshitze, sodass sie recht schnell verglast waren.

Eine extrem deutliche Verbesserung habe ich dann erfahren, als ich Mitte des Jahres auf die organsichen Kool Stop Beläge (die roten) umgestiegen bin. Knapp zusammengefasst kann ich sagen, dass das Fading deutlich später und nciht so stark einsetzt, wie bei den Avid Belägen. Von Verglasen der Beläge habe ich bei ettlichen schnellen Abfahrten nie etwas bemerkt. Die Bremse biß immer wieder zu wie neu.

Womit erkauft man diese Verbesserung? Sicherlich halten die “weicheren” Beläge nicht so lange wie die harten Sintermetallbeläge. Bei mir hatten sie bei etwa 800km eine Rest-Dicke von unter 1mm erreicht. Ein Satz (2 Beläge+Spreizklammer) kosten allerdings nur 15 Euro, das dürfte also wohl kaum ins Gewicht fallen. Möglicherweise sind die Beläge auch aggresiver zu den Bremsscheiben, sodass diese evtl. früher ausgetauscht werden müssen. Dazu gehen die Meinungen jedoch weit auseinander und ich selbst habe an meinem Scheiben keinen höheren Verschleiss bemerken können, als bei den Sintermetallbelägen.
Die roten Kool Stop Beläge haben sich immer mal wieder mit recht leisen Quietschgeräsuchen bemerkbar gemacht.

Heute habe ich dann jeweils den zweiten Satz dieser Beläge verbaut. Leider hat sich der Bremszylinder des hinteren Bremssattels als recht hartnäckig herausgestellt und wollte nicht mehr in die komplett eingefahrene Position zurück kehren.
Prinzipiell sollte man die Zylinder zurück drücken, indem man die alten Beläge eingebaut lässt und sie mit einem flachen Schraubenzieher zurück hebelt. Mir blieb am Ende nichts anderes übrig, als den Zylinder ordentlich mit Bremsenreiniger aus dem KFZ-Bereich einzusprühen, um ihn wieder gängig zu bekommen. Ich hoffe sehr, dass das aggresive Zeugs keine Dichtungen im Bremssatteln angreift. Man wird sehen…

Specialized Stumpjumper FSR am Limit

Mein Specialized Stumpjumper FSR ist ein tolles Touren Fully. Leider hat es das letzte Wochende auf den Singletrails im Engadin nicht so ganz unbeschadet überstanden. Allerdings kann ich nicht sagen, ob es wirklich am Material lag, oder an der fehlenden Farhtechnik des Fahrers.

Auf jeden Fall ist auf schonr echt ruppigen Singeltrails eine Speiche des Hinterrades gerissen, eines der Lager der Federung ist ausgeschlagen und hat jetzt ein wenig Spiel und die Kette ist (zum Glück auf den letzten Metern des letzten Tages) gerissen. Bei der gerissenen Kette dürfte es sich allerdings um eine Spätfolge des bei einem Sturz verbogenen Schaltauges und einer somit falsch eingestellten Schaltung handeln. Die gerissene Speiche geht auch in Ordnung. Sowas kann schon mal passieren.

Ein bißchen Gedanken macht mir jedoch das ausgeschlagene Lager. Immerhin bin ich mit dem Bike keine großartigen Drops gesprungen. Mal sehen, was die Werkstatt des Specialized Flagship Store hier in München dazu sagt.
Vielleicht ist es ja doch an der Zeit, für die harten Singletrails ein Specialized Enduro anzuschaffen. Sehr gut sollen auch Morewood Bikes sein.

Ansonsten war ich froh mit den Sixsixone Kyle Strait Kneepads gefahren zu sein, die mich an ein doer zwei Stellen vor wahrscheinlich recht direktem Bodenkontakt bewahrt haben. Gibt doch nichts angenehmers, wenn man sich beim Sturz voll auf die Knie schmeissen kann, ohne sie sich danach gleich wieder vom Doc zusammennähen lassen zu müssen…

2009-10-05-11-14-21-89

Update:
Das Hinterrad hat es komplett zerbröselt. Und zwar ist mir einige Male die Kette zwischen Kasette und Rad gefallen und hat beim durchdrehen die gesamten Speichen angesägt. Bei durchdrehender Kette also sofort von den Pedalen steigen! 😉

Specialized Enduro Long Handschuh Review

Seit Anfang der Saison 2009 trage ich nun den Specialized Enduro Long Glove beim Mountainbike fahren.

Dickes Plus für Haltbarkeit

Der Specialized Handschuh hat sich als äußerst robuts heruas gestellt. Auch nach einigen hundert km benutzung und regelmäßiger Reinigung in der Waschmaschine treten ganze genau Null Verschleisserscheinungen auf. Lediglich die aufgedruckten Specialized Logos im Fingerbereich lösen sich erwartungsgemäss. Materialien, Nähte und Klettverschlüsse sind so gut wie neu. Der Handschuh hat schon einige Stürze mitgemacht. Vor allem das Material der handinnenfläche wird besonders stark belastet, macht jedoch noch immer einen einwandfreien Eindruck und zeigt keinerlei Verschleißerscheinungen.

Sehr gutes Handling

Für den Enduro-Einsatz sollten Handschuhe möglichst dünn sein, um einen direkten Kontakt zum Lenker herstellen zu können und das schnelle Umgreifen zu ermöglichen. Daher fehlen den Specialized Enduro Handschuhen die häufig bevorzugten Gel-Polster. Am Anfang hat sich das bei mri tatsächlich durch Schmerzen im Handgelenksbereich bemerkbar gemacht. Mitlerweile ist das allerdings üebrhaupt kein Problem mehr. Entweder mussten sich nur meine Hände an die andere Belastung gewöhnen oder ich habe die Haltung meiner Arme (Ellenbogen weiter nach aussen) angepasst.
Die Handschuhe sind beim Fahren kaum zu bemerken. Sie werden zwar wie alle Hanschuhe schnell vom Schweiß durchnässt, sind aber stehts leicht und sehr gut belüftet. Mir sind die handschuhe beim Fahren noch nie unangenehm aufgefallen.

In den Handschuh am Daumen eingearbeitet ist außerdem ein saugfähiger Stoffbereich, mit dem man gut Schweiss abwischen kann.

Fazit

Insgesamt bin ich mit den Specialized Enduro Mountainbike Handschuhe hoch zufrieden und kann sie vor allem wegen ihrer Leichtigkeit, guten Belüftung und Robustheit nur weiter empfehlen. Mit knapp 30 Euro sind die Enduro Handschuhe ausserdem noch recht günstig.

Pluspunkte

+ Sehr leicht
+ Super belüftet
+ Sehr Robust
+ Direkter Lenker-Kontakt

Minuspunkte

– Keine Gel-Polster

Trailsurfing am Eibsee

WP GPX Maps Error: File /kunden/437384_81377/htdocs/bikelog.de/wp-content/blogs.dir/2/files/gpx/EibseeTrails.gpx not found!

Zu Füßen Deutschlands höchsten Bergs, der Zugspitze, liegt der malerische Eibsee. Direkt an der Grenze von Deutschland und Österreich eröffnen sich rund um den kleinen See diverse fantastische Mountainbiketouren. Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen und das bedeutet, dass es ettliche ursprünglich für Wanderer ausgelegte Trails gibt. Eine Tolle Tour ist die Runde vom Eibsee hinauf zur Hochtörlerhütte und dann auf super-flowigen Trails hinab ins österreichische Ehrwald. Zurück auf den berg geht es dann über Asphalt, um die Abfahrt dann wieder auf wunderschönen Singletrails zu genießen.

Download
Der Eibsee
Der Eibsee
Eibsee unter der Zugspitze
Eibsee unter der Zugspitze

Die GPS Daten der Eibseerunde sind auf gpsies.com verfügbar. Ausgangspunkt ist der große Parkplatz am Eibsee. Hier muss man leider 2,50€ Parkgebühren bereit halten. Lasst Euch nicht von den vielen Ausflüglern abschrecken. Die meisten bleiben unten am See oder fahren mit der Gondel auf die Zugspitze.

Zugspitze Panorama

Die Zugspitze
Die Zugspitze
Zugspitzmassiv on der Österreichischen Seite
Zugspitzmassiv on der Österreichischen Seite

Die Tour zieht sich zuerst immer oberhalb des Eibsees und mit ständigem Blick auf das Massiv der Zugspitze auf Forstwegen etwa 500hm den Berg hinauf. Nach einer kleinen Kletterpartie erreicht man bald die Hochtörlerhütte und biegt hinter der Hütte links auf den den Forstweg ab. Nach etwa 1km steigt man nach rechts steil in den ersten Trail ein. Kurze Zeit später stößt man wieder auf die Straße und folgt ihr in die Serpentine, um dort nach rechts auf den breiten Forstweg abzubiegen. Hier gilt es den Einstieg in den links liegenden Trail nicht zu verpassen.

Einsteig in den ersten Trail
Einsteig in den ersten Trail

Bald erreicht man Ehrwald, wo man zum Beispiel im Cafe des Sportzentrums eine Rast einlegen kann. Auf der Straße geht es nun wieder zurück Richtung Hochtörlerhütte. Nach der Seilbahn kommt zwar ein recht steiler Anstieg, aber hier heisst es Druchbeissen und Höhenmeter machen. Hinter der Hütte fährt man nun geradeaus weiter und kommt direkt auf einen Trail, der an alten Deutsch-Österreichischen Grenzmarkierungen vorbei führt. Man mündet wieder am Forstweg vom Aufstieg und folgt ihm etwa 200 Meter, um nach einer Wiese links in den Trail einzubiegen. Vorsicht, wenn man den Forstweg mit hoher Geschwindigkeit herunter geballert kommt, muss man aufpassen nicht viel zu schnell auf den zuerst schotterigen Trail einzubiegen. 🙂

"Österreich: Abends geschlossen"
"Österreich: Abends geschlossen"
Abzweigung in den letzten Trail
Abzweigung in den letzten Trail
Flow...
Flow...

Bald überquert man nochmals die Wiese (Skipiste?)  Nun folgt eine wunderbar flowige Abfahrt über den Singeltrail, der sich in Schlangenlinien den Berg hinab windet, wird zum Schluss wieder auf die Wiese katapultiert, der man im Schuß zu dem unten liegenden Forstweg folgt. An der folgenden Kreuzung fährt man geradeaus und erreicht bald wieder  den Eibsee und den Parkplatz.

Die Tour ist mit ihren knapp über 30km und 1000hm konditionell nicht zu anspruchsvoll, da die Auffahrt meist auf Forstwegen oder gar der Straße erfolgt. Auf den unteren Trails kann man schon mal Fußgängern begegnen, hier sollte man also Vorsicht walten lassen, um keine Wanderer platt zu fahren.

Das Google Streetview Auto in Ehrwald/Österreich!
Added Geek Bonus: Das Google Streetview Auto in Ehrwald/Österreich!

Mountainbike bei der Olympiade 2008 in Peking

Mountainbike ist nun seit 12 Jahren olypmische Disziplin. Natürlich werden auch dieses Jahr im Rahmen der olypmischen Spiele in peking Mountainbike Wettbewerbe im Crosscountry ausgefochten. Die Termine für die Fernsehübertragung der Mountainbike Finale bei den olympischen Spielen in Peking 2008 sind:

Cross-Country, Frauen Entscheidung am 22.08.2008 ca. um 5:30 Uhr im ZDF und um 9:00 Uhr auf 1 Festival

Cross-Country, Männer Entscheidung am 23.08.2008 ca. um 9:00 Uhr auf 1 Festival

Mit dem ’92er Hardtail am Gardasee

1994 Specialized Rockhopper
1994 Specialized Rockhopper

Wenn man sich die aktuellen Bike-Magazine durchliest, kann man schnell den Eindruck bekommen, dass man mit weniger als einem 3000,-€ Fully gar nicht mehr in de Berge fahren zu braucht.

Das ist natürlich nicht der Fall, denn natürlich haben die Leute schon Ende der 80er Jahre mit ihren vollkommen ungefederten Stahlrahmen-Bikes den Pasubio oder Tremalzo befahren. Quasi als “Abschiedsgeschenk” an mein 1992er Specialized Rockhopper Sport mit Stahlgabel habe ich das gute Stück mal für ein par Tage mit an den Gardasee genommen. Und natürlich kann man auch mit so einem Bike noch

Pinaura Trails
Pinaura Trails

problemlos die Gipfel erklimmen und in gewissem Rahmen sogar die Trials rud um die Pinaura befahren. Auf recht unsanften Schotterabfahrten kamen die anderen Jungs mit ihren Fullys auch nicht weg.

Lediglich die XT V Brakes vom Ende der 90er Jahre sind deutlich überfordert. Aber dafür habe ich jetzt ordentlich Muckis in den Zeigefingern. Alle anderen Finger braucht man nämlich um die Starrgabel unter Kontrolle zu halten. Die Auffahrten wurden durch die 8er Kasette mit max. 30 Zähnen auch ein wenig erschwert, was zwar meiner akuten Gemütslage nciht zuträglich war, aber für einen ordetnlichen Trainingseffekt sorgen dürfte.

Das neue Mountainbike Blog

Auf Bikelog.de wollen wir euch in Zukunft interessante Berichte, News, Tipps und Routen rund um das Thema Mountainbike präsentieren.

Ich selbst stehe gerade am Wiedereinstieg in den Mountainbikesport. Das letzte Mal war ich vor sicherlich 15 Jahren richtig biken. Danach kamen einige Jahre, in denen ich aufgrund meines Jobs und auch des Wohnortes mitten in Köln nie zum biken kam. Mitten in der Stadt waren mir die Trails zu weit entfernt und mit dem Roadster war es auch nciht leicht, dass Bike zu transportieren. Das Mountainbike wurde von mir zu dieser Zeit ausschließlich für den Weg zur Arbeit oder zum Fitnessstudio genutzt.

Mein Umzug nach München eröffnet jetzt natürlich ganz neue Möglichkeiten zum Mountainbike fahren. In 15 Minuten bin ich nun am Stadtrand und kann durch den Forstenrieder Park Richtung Starnberg biken. Einige Proberunden von 30-40km hat mein altes Mountainbike und ich schon unbeschadet überstanden.