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Muc-Off Bike Cleaner Fahrradreiniger

Lange habe ich spezielle Fahrradreiniger für überflüssigen Schnickschnack gehalten, schließlich hab ich bisher noch jedes Radel mit Wasser und handelsüblichem Spülmittel sauber bekommen. Trotzdem habe ich jetzt mal den Muc-Off Bike Cleaner Reiniger ausprobiert. Und ich muss sagen: Wow…

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Der Muc-Off Bike Cleaner wird mit einer Sprühflasche auf das verschmutzte Fahrrad aufgetragen und löst dort den Schmutz, der dann viel einfacher abgewaschen werden kann. Mit “Schmutz” ist dabei wirklich Dreck gemeint und nicht fett und Schmiere. Er löst Modder, festgebackene Matsche, und das erstaunlich gut.
Nun lässt sich der Fahrradrahmen meist noch recht einfach von Dreck befreien, auch wenn das bei rauen Oberflächen wie dem eloxierten Liteville 301 schon ein bisschen schwierig werden kann. Aber wer kennt nicht unzugängliche Stellen, an denen sich Dreck ansammelt und dann kaum noch zu entfernen ist.

Das Rad wird zuerst grob von (trockenem) Dreck befreit, dann einmal mit Wasser eingepinselt oder abgespült. Jetzt wird das Muc Off Zeugs draufgesprüht und darf für ein paar Minuten einwirken. Danach sollte sich der Dreck einfach abspülen lassen oder schon von selbst “weggeflossen” sein. Ganz erstaunlich. Dabei schäumt das Bike Cleaner Zeugs nicht, soll Bremsbeläge, Gummi, usw. nicht angreifen und relativ umweltneutral sein.

Ich finde das Muc-Off ziemlich praktisch. Braucht man es unbedingt zur Fahrradpflege? Nein. Aber es erleichtert das Putzen doch ungemein, bzw. habe ich erst mit dem Zeug einige Bauteile (rund um den Umwerfer, Kurbeln, etc.) wieder richtig sauber bekommen.

Für 3 Fahrradwäschen habe etwa die halbe Literflasche benötigt, wobei ich recht großzügig damit umgegangen bin. Die Literflasche kostet um die 8 Euro, beim 5 Liter Kanister verringert sich der Literpreis auf knapp 5 Euro. Ich würde gleich den 5 Liter Kanister nehmen und eine Sprühflasche mit Druckluftpumpe dazu nehmen, da die Original Pumpflasche auf die Dauer ein bissl mühselig sein kann.

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Das Liteville vor dem Putzen

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Und hinterher

Topeak Shock ‘n Roll Pumpe Test

Anfang dieser Fahrradsaison dachte ich, dass ich es mir mal einfacher mache und meine gute alte Specialized Handpumpe durch ein fancy neues Modell ersetze. Die Wahl fiel auf die Topeak Shock ‘n Roll, da sie zum einen neben den Reifen auch Dämpfer und Luftgefederte Gabeln aufpumpen kann, sowie über ein Manometer verfügt.

Leider kann ich nach einigen Monaten Gebrauch der Pumpe nur eine 2 von 5 Sternen Bewertung geben, was vor allem an dem mangelhaften Schlauchanschluss liegt. Mit 286g ist sie außerdem kein Leichtgewicht, meine Specialized Pumpe plus Syntace Dämpferpumpe wiegen zusammen weniger und brauchen nicht so viel Platz.Allerdings macht die Topeak schon einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck.

Topeak  Shock n Roll

Aber zurück zu dem schlechten Anschluss, mit dem bei Topeak die Pumpe mit dem Reifen verbunden wird. Dieser besteht einfach aus einem Gegengewinde (für Presta- und Autoventile anpassbar), die auf das Ventil am Schlauch geschraubt wird. Problematisch ist hierbei, dass Prestaventile meist ein separat ausschraubbares Innenstück haben. Wird die Topeak Shock ‘n Roll nach dem aufpumpen abgeschraubt, kann die Dichtung in dem Anschluss dieses Innenteil (Valve Core) mit ausschrauben, die Luft entweicht dann natürlich sofort wieder und man hat erstmal das Problem, das kleine Bauteil wieder sicher im Ventil einzuschrauben und einen erneuten Versuch zu starten.

Extrem ärgerlich und anscheinend bei Topeak bekannt, auch deren andere Pumpen (auch Standpumpen!) arbeiten augenscheinlich mit der gleichen Technik Topeak empfiehlt den Innenteil des Ventils mit Schraubensicherung zu befestigen. Für mich ein Workaround um eine mangelhaft konstruierte Ventilbefestigung. Besser machen es hier andere Hersteller (wie Specialized), bei denen die Pumpe und der Schlauch mit dem bekannten Klappmechanismus verbunden. Das ganze baut wieder etwas größer, ist aber meiner Ansicht nach vorzuziehen.

Ansonsten funktioniert die Topeak Shock ‘n Roll Pumpe recht gut. Man muss evtl. ein wenig aufpassen, beim aufpumpen eines Schlauchs die Pumpe nicht in die “Dämpfer” Position zu verstellen. Leider verfügt die Pumpe nicht über ein System, das auch beim herausziehen der Pumpe einen Pumpvorgang durchführt. Aufgrund des Volumens ist aber ein Reifen relativ schnell gefüllt.

Von dem Manometer habe ich mir mehr praktische Hilfe erwartet. Meiner Meinung nach ist dieses Feature das auf dem Trail im Grunde nicht nötig.

Insgesamt rate ich von dem Kauf dieser Pumpe aufgrund des problematischen Schlauchanschlusses eher ab. Auch bei anderen Topeak Pumpen würde ich unbedingt schauen, ob sie das gleiche System benutzen.
Wer mit der Verbindung klar kommt und eine kombinierte Reifen-/Dämpferpumpe sucht, ist mit der sehr stabilen Topeak sicher gut bedient.

Mountainbike Guide La Palma

remotesnap000329Bei meinem Bikeurlaub im Januar habe ich etliche MTB Touren auf La Palma mit Hilfe zweier Bike Guides gefunden.

Ich hatte den “Mountainbikeguide La Palma” von Ralf Schanze und Siegmund Schüler und den “La Palma. Bike Guide: 19 Rad- und Mountainbike-Touren.” von Uwe Kahlfuß dabei, die sich wunderbar ergänzt haben.

Eher etwas abfahrtsorientiert gibt sich dabei der Mountainbikeguide La Palma, der aber auch nette Runden für Tourenfahrer enthält. Er enthält neben den Touren auch noch 5 reine Downhills an verschiedenen Orten rund um die Insel. Der “La Palma Bike Guide” richtet sich dagegen ausschliesslich an Tourenbiker. Diese werden aber in dem umfangreichen Tourenangebot fündig.

Persönlich würde ich empfehlen beide Guides mitzunehmen, da dies die weiteste Bandbreite an Touren bietet. Wenn es es nur einer sein soll, würde ich den Mountainbikeguide von Schanze/Schüler bevorzugen.

Zu beziehen sind beide Mountainbikeführer für La Palma bei Amazon:

Navigation mit dem iPhone

iPhone mountainbike navigation gpsViele Biker sind ja schon mit einem GPS Gerät unterwegs, um ihre Touren aufzuzeichnen oder um sie zum Navigieren zu benutzen. Fein heraus ist der Besitzer eines iPhones, der mit der Applikation “Trails” beide Funktionen für 2,99 € auf sein Telefon laden kann.

Die Applikation zeichnet die laufende Tour entweder auf und zeigt Geschwindigkeit, Entfernung, Dauer und die Position in einer Karte an oder sie kann genutzt werden, um bestehende Touren im Format GPX zu laden und diese dann nachzufahren. Besonders herausragend ist dabei die Möglichkeit, Kartenmaterial herunterladen zu können. So ist man unterwegs nicht auf eine schnelle Internetverbindung angewiesen. Sehr praktisch ist das auch Ausland, da so keine hohen Telefongebühren anfallen. Das Kartenmaterial basiert dabei auf den Openstreetmap Karten, die – zumindest in dem von mir befahrenem gebiet – extrem umfangreich sind und selbst kleine, mit dem Mountain Bike in der Regel nicht mehr befahrbare Steige enthalten. Und selbst am Gardasee schlägt das digitale Kartenmaterial die bekannten Papier-Karten.

Touren nachfahren

Ich selbst benutze Trails eher wie eine klassische Karte. Das iPhone befindet sich im Rucksack. Bei Bedarf starte ich die Applikation und checke kurz, ob ich mich noch auf dem richtigen Weg befinde. Das funktioniert wirklich im Handumdrehen und iPhone-typisch einfach. Das Foto ist am Gardasee auf dem Monta Blado entstanden, wo ich fern ab jeder Internetverbindung dank der Trails wieder auf den richtigen Weg zurück gefunden habe.

Die Touren können per HTTP Aufruf in die Applikation geladen werden.Früher gab es mal eine direkte Anbindung an eine der vielen GPS Seiten, die aber mitlerweile wohl weggefallen ist. Insgesamt sind die Importfunktionen zur Zeit etwas enttäuschend. Andere Applikationen bieten zum beispiel die Möglichkeit einfach per Webbrowser eines Computers auf die Applikation zuzugreifen und so Daten einzugeben. In Zukunft soll es wohl möglich sein, Touren aus der Mac-Applikation “Trail Runner” direkt auf das iPhone zu schicken.

Einige Kleinigkeiten stören. So poppt jedes Mal beim Berühren (z.B. beim hineinzoomen per Doppel-“Click”) der Tour ein Fenster auf, mit dem man einen Wegpunkt mehr oder weniger bearbeiten kann. Meiner Meinung nach total überflüssig und eher störend. Schön wäre ausserdem, wenn man im Höhenprofil die eigene Position oder eben die Position des ausgewählten Wegpunkts angezeigt würde. Außerdem hat die aktuelle Version einen bug, der manchmal das Fenster um einige Pixel von unten verkleinert.

Touren aufzeichnen

Für die Aufzeichnung von Touren eignet die Applikation sich auch. Allerdings macht bei eingschaltetem Telefon und GPS das Akku des iPhones nach 4-5h schlapp. Evtl. kann man etwas mehr zeit heraus wringen, indem man die Telefonfunktion abschaltet und die Genauigkeit des GPS herunter schraubt. Durch die Aufzeichnungsfunktion eignet sich die Applikation auch sehr gut, um Fotos zu geotaggen.

Fazit

Mit Trails, das gerade mal 2,99€ kostet, ist das iPhone für mich zu einem unverzichtbarem Begleiter auf neue Trails geworden. Ich kenne keine aktuellen Fahrrad GPS Geräte, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Navigation damit so einfach von statten geht. Es ist schade, dass Apple dem aktuellen iPod touch kein GPS spendiert hat, so hätte man für 191,99 € das ideale GPS Gerät. Aber evtl. kommt das ja mit dem neuen iPod touch.
Die Applikation kann direkt aus dem iTunes Appstore heruntergeladen werden. Eine kostenlose Lite Version zum Testen steht auch im AppStore zur Verfügung. Aber ganz ehrlich: Die 2,99€ sind kein hinaus geschmissenes Geld!

Die Applikation läuft in der aktuellen Version auch auf Apples neuem gerät, dem iPad und ist auf dem großen Display sicherlich für die Tourenplanung super geeignet. Ich hoffe, dass die Funktionen zur Erstellung eigener Touren ausgebaut werden. Dann brauchen wir wirklich keine Karten mehr. Einfach auf der Couch sitzen, am iPad seine Touren zusammenclicken un das ganze zur späteren Navigation ans iPhone senden. Toll!

Webseite des Programmierers

Update
iphone trails trailrunner import

Ich habe “Trails” unrecht getan, als ich geschrieben habe, dass die Importfunktion unzureichend ist! Man kann nämlich sehr wohl direkt aus Trailrunner heraus per W-LAN Routen an Trails schicken. Dazu muss man in Trailrunner einfach in der oberen Zeile auf “iPhone” clicken und dann links “Send” auswählen. Die selektieren Routen werden dann automatisch in Trails importiert. Dazu muss natürlich auch Trails auf einem iPhone im gleichen Netzwerk laufen. Sauber gelöst! Herrlich :)
Trailrunner an sich ist prinzipiell auch ein sehr gutes Programm, allerdings vermiesen recht viele Bugs den Spaß ein bisschen.

Kompass Mountainbike Karten

Kompass KartenVerdammt! Jetzt weiss ich schon wieder nicht, ob ich auf dem Weg weiter fahren soll, oder ob ich den Trail 100 Höhenmeter weiter vorher nach links abbiegen sollte. Das leidige Thema der Navigation beim Mountain Bike fahren kennt wohl jeder Biker, der gerne mal neue Touren abseits der Hausstrecke erkundet.

Im Internet finden sich zwar haufenweise sehr guter Seiten mit tausenden von Tourenbeschreibungen, aber sobald man auf dem Sattel sitzt und sich mitten im Wald fragt, ob man jetzt noch 1km weiter fahren muss oder nicht, bringen die einem wenig.

Zur Navigation in unbekannten Gebieten würde ich drei Möglichkeiten sehen: Das Abfahren von Beschreibungen wie der in Mountainbike Guides von Elmar Moser, klassische Karten aus Papier und die Navigation mit GPS Geräten.
Ich würde hier gerne einmal eine Lanze für die Jahrhunderte alte Karte brechen. Nicht nur, dass man für den Preis eines selbst einfachen GPS-Gerätes 40-50 Karten kaufen kann, meiner Meinung nach sind die Karten von der Usability bisher ungeschlagen. Navigationsgeräte benötigen Batterien, man mus Kartenmaterial erst einmal darauf laden und bei einfachen Geräten ist erst gar keine Navigation, sondern nur eine grobe Anzeige der bisher gefahrenen Route möglich.

Ich selbst nehme mir da lieber eine gute Karte im Maßstab 1:25.000 oder 1:50.000 mit. Auf den Karten des Verlages “Kompass” sind meist auch die kleinsten Pfade verzeichnet, sie sind günstig (etwa 7,50€) und erleichtern die Tourenplanung und spätere Navigation erheblich. Gerade in den für Mountainbikern interessanten Gebieten sind nämlich die digitalen Karten aus dem Internet oder von den Navigationsherstellern bei weitem nicht so detailiert.

Fox Flux Helm Test

Seit ein paar Hundert Kilometern trage ich den Fox Flux Helm beim biken. Mit 398 Gramm in der Version XL ist er genau 10 Gramm schwerer als der Scott Karama. Der Fox Helm ist am Hinterkopf jedoch weiter nach unten gezogen und sollte so im Falle eines Sturzes nach hinten bessern Schutz bieten.

Fox Flux Helm

Insgesamt macht der Fox Flux Mountainbike Helm bisher einen sehr solide verarbeiteten Eindruck. Der Kinnriemen hält und stört nicht, der Front Visor hält stehts sicher und auch die Polster verrichten nach wie vor tadellos ihren Dienst. Lediglich eines der aufgeklebten Fox Logos fängt an, sich an einer Ecke zu lösen.

Der Helm trägt sich sehr gut und fällt beim Fahren kaum auf. Die Belüftung ist gut. Der Flux Helm verrutscht nicht und wird duch die Weitenverstellung und den Kinnriemen gut gehalten. Die Aufhängungen des Kinnriemens verlaufen vom Kinn hin nach außen weg, sodass sie nicht am Kopf anliegen und an den Ohren scheuern können. Dies wurde von Fox sehr gut gelöst. Skeptisch war ich zu Anfang ob der ungepolsterten Schnalle am Hinterkopf. Das glatte und eigentlich harte Plastik liegt jedoch gut am Hinterkopf an und stört keineswegs.

Fox Flux

Insgesamt trägt sich der Helm aber nicht so leicht wie der sehr gute Scott Karma. Ich vermute, dass dies an der extrem guten Belüftung des Scott Helms liegt. Dafür sitzt der Fox Helm sicherer am Kopf und das trotz der fehlenden Einstellmöglichkeiten der Hinterkopffixierung. Diese lässt sich beim Scott zwar in Höhe und Weite verstellen, der Fox steht dem im Tragekomfort jedoch auch ohne diese Möglichkeiten in nichts nach.

Beim schnellen Fahren über 40km/h höre ich manchmal ein Pfeifgeräusch vom Helm. Das ist auf jeden Fall ein bißchen irritierend. Möglicher Weise wird es von dem meiner Meinung nach vollkommen überflüssigem “Heckspoiler” erzeugt, der hinten auf dem Helm trohnt. Ich vermute, dass er der sonst sehr runden Form des Helms etwas mehr “Kanten” verleihen soll.

Insgesamt bin ich mit dem Helm sehr zufrieden, er gibt durch den tief gezogenen Nacken und den festen aber unaufdringlichen Sitz eine gutes Gefühl der Sicherheit.

Bezogen werden kann der Fox Flux Helm zum Beispiel über Amazon:


Specialized Enduro Long Handschuh Review

Seit Anfang der Saison 2009 trage ich nun den Specialized Enduro Long Glove beim Mountainbike fahren.

Dickes Plus für Haltbarkeit

Der Specialized Handschuh hat sich als äußerst robuts heruas gestellt. Auch nach einigen hundert km benutzung und regelmäßiger Reinigung in der Waschmaschine treten ganze genau Null Verschleisserscheinungen auf. Lediglich die aufgedruckten Specialized Logos im Fingerbereich lösen sich erwartungsgemäss. Materialien, Nähte und Klettverschlüsse sind so gut wie neu. Der Handschuh hat schon einige Stürze mitgemacht. Vor allem das Material der handinnenfläche wird besonders stark belastet, macht jedoch noch immer einen einwandfreien Eindruck und zeigt keinerlei Verschleißerscheinungen.

Sehr gutes Handling

Für den Enduro-Einsatz sollten Handschuhe möglichst dünn sein, um einen direkten Kontakt zum Lenker herstellen zu können und das schnelle Umgreifen zu ermöglichen. Daher fehlen den Specialized Enduro Handschuhen die häufig bevorzugten Gel-Polster. Am Anfang hat sich das bei mri tatsächlich durch Schmerzen im Handgelenksbereich bemerkbar gemacht. Mitlerweile ist das allerdings üebrhaupt kein Problem mehr. Entweder mussten sich nur meine Hände an die andere Belastung gewöhnen oder ich habe die Haltung meiner Arme (Ellenbogen weiter nach aussen) angepasst.
Die Handschuhe sind beim Fahren kaum zu bemerken. Sie werden zwar wie alle Hanschuhe schnell vom Schweiß durchnässt, sind aber stehts leicht und sehr gut belüftet. Mir sind die handschuhe beim Fahren noch nie unangenehm aufgefallen.

In den Handschuh am Daumen eingearbeitet ist außerdem ein saugfähiger Stoffbereich, mit dem man gut Schweiss abwischen kann.

Fazit

Insgesamt bin ich mit den Specialized Enduro Mountainbike Handschuhe hoch zufrieden und kann sie vor allem wegen ihrer Leichtigkeit, guten Belüftung und Robustheit nur weiter empfehlen. Mit knapp 30 Euro sind die Enduro Handschuhe ausserdem noch recht günstig.

Pluspunkte

+ Sehr leicht
+ Super belüftet
+ Sehr Robust
+ Direkter Lenker-Kontakt

Minuspunkte

– Keine Gel-Polster

Mountainbike Helm Scott Karma 2008

Seit 12 Monaten fahre ich nun mit einem Scott Karma Helm. Der Helm ist mit 190 Gramm gewicht recht leicht und durch die großen Öffnungen hervorragend belüftet.

Leider hat er allerdings einige Konstruktionsschwächen, die mich nun dazu bringen mich nach einem neuen Helm umzuschauen. Zum einen nervt der extrem lange Kinngurt, der regelmäßig nach einigen km aus dem Gummiring rutscht, der ihn eigentlich fixieren soll und dann munter im Fahrtwind flattert. Ich habe nun selbst nich unbedingt einen kleinen Kopf aber ich möchte mal wissen, für was für Melonenköpfe dieser extrem lange Gurt gedacht ist.

Zum anderen fallen mitlerweile die herausnehmbaren Innenpolster auseinander. Ich habe die Polster zwischdurch von Hand mit einem milden Waschmittel gereinigt. Scheinabr löst sich jetzt die Verklebung der Polsterung. Das dürfte nach meiner Meinung nach nur 1 Jahr Gebrauch nicht der Fall sein. Mitlerweile sind die Polster absolut unbrauchbar und der Helm somit nicht mehr zu benutzen.

Ich habe Scott wegen des Problems mit den Polstern vor ein paar Tagen angeschrieben und nach Ersatzteilen gefragt. Sollte sich Scott bei mir melden, werde ich diesen beitrag natürlich gerne ergänzen.

Update 14.07.2009:

Leider hat die Firma Scott auch nach 2 Wochen auf meine Anfrage per Email nicht geantwortet. Ich bin nun also nciht nur von der Qualität des Helmes enttäuscht, sondern auch vom Kundendienst von Scott.

Update 31.07.2009:
Nach einer zweiten Mail habe ich umgehend (innerhalb 1 Stunde) einen Anruf von einer sehr netten Dame von Scott Deutschland erhalten. Vermutlich ist meine erste Mail einfach irgendwo unter gegangen. Das korrekte Vorgehen bei einer Beanstandung wie meiner ist es, sich an den Händler zu wenden, bei dem der Helm gekauft wurde.
Was ich gar nicht wusste: Der 2008er Karma Helm war die erste Generation. Von daher mag man Scott einige Problemchen nachsehen.

Vergleich Moser Bike Guide und bikeline

Der Moser Bike Guide gilt als der Führer für Mountainbiketouren. Leider sind einige der begehrten Moser Bike Guides nicht mehr oder nur noch spärlich im Handel erhältlich. Dazu zählen vor allem der Bike Guide 1 Tegernsee, Schliersee und der Moser Bike Guide 2 Karwendel, Wetterstein, die auf Ebay für deutlich über dem Neupreis von 29,90€ weg gehen. Bleibt zu hoffen, dass diese Guides wieder neu aufgelegt werden!
Vergleich Moser und bikeline

Wir selbst haben den Moser Bikue Guide Gardasee Nord im Urlaub genutzt. Zwar handelt es sich dabei schonum eine überarbeitete Fassung des ursprünglich in einem Band erschienen Gardasee-Führers, aber das Erscheinungsdatum ist 2002. Das relative alter der Ausgabe erkennt man auch in diversen Beschreibungen, in denen noch der Preis für Cappuccino und Co. in Lire angegeben wird. Mitlerweile trifft man auch auf kleine Unstimmigkeiten in der Streckenführung, die auf geänderte Straßenführungen und Schilder zurückzuführen sind. (Vergleiche auch unsere Korrekturen zum Moser Bike Guide Gardasee 1)
Nicht, dass der falsche Eindruck ensteht: Der Moser Guide ist noch immer sehr verlässlich und wir haben uns kein einziges Mal wegen dieser Änderungen verfahren. Wir können den Moser Guide Gardasee vollkommen uneingeschränkt empfehlen!

Trotzdem kann es sich lohnen, nach Alternativen zu suchen. Eine Alternative im Bereich Mountainbike Guide sind die Führer von Bikeline. Der Unterschied zu den Moser Führern besteht hauptsächlich in dem Format der Blätter, die man zu jeder Tour mitnehmen muss.
Die Faltblättchen der Moser Guides sind pro Tour auf ein einzelnes Blatt auf normales Papier gedruckt und lassen sich im Format 3,5×4,5cm zusammenfalten. Eine transparente Kunststofftasche schützt das Blatt auf der Tour. Alle paar km muss man das Blatt dann aus der Hülle holen und die nächsten zwei Seiten aufblättern. Insgesamt dürften die Blätter durch Schweiß und die mechanische Belastung beim Falten ziemlich beansprucht werden. Ich selbst werde die Blätter scannen, um sie für mich persönlich jederzeit neu drucken zu können.
Die Faltblätter der bikeline Guides werden größer im Format 10,5×12 gefaltet. Sie sind auf eine wiederstandsfähigere und wasserabweisende Pappe gedruckt. Die Schrift ist größer als bei Moser. Allerdings sind die Touren nicht zusammenhängend auf ein Blatt gedruckt, sondern unzusammenhängend über mehrer Blätter verteilt. Man schleppt so immer mehrere Blätter rum, die zudem auf der Rückseite noch Teile anderer Touren enthalten.
Insgesamt finde ich das handling der Moser-Guides deutlich besser, zudem die bikeline Blätter durch die Beschichtung zum zusammenkleben neigen, wenn sie feucht werden.

Simpel und effektiv bei Moser, Chaos bei bikeline
Simpel und effektiv bei Moser, Chaos bei bikeline

Die Tourenbschreibungen selbst unterscheiden sich nciht grundlegend und sind in beiden Guides in der Regel gut nachvollziehbar. Ich habe den Eindruck, dass bei Moser häufiger Entfernungsangaben (z.B. “nach 300m an Kreuz rechts”) zu finden sind, als bei bikeline.
Die Blätter bei Moser bestehen zum einen aus einem Höhenprofil der Strecke und zum anderen aus der Streckenbeschreibung. Es gibt auf den Blättern selbst keine Karte! Die Karten zu den Touren finden sich nebst einer sehr ausführlichen Beschreibung in dem zugehörigen Ringbuch, das nicht dazu gedacht ist, auf Touren mitgenommen zu werden. Elmar Moser schreibt in dem Buch, dass er garantiert, dass man die Touren ohne Karte anhand der Beschreibung fahren können wird. Und das stimmt! Wärend der Tour braucht man keine Karte. Neben Höhenprofil und Beschreibung findet sich auf jedem Blatt eine kleine und knappe Beschreibung zur Anreise sowie Alternativrouten und Beschreibungen wie man die Tour mit anderen Touren verknüpfen kann. Sehr gut!

Moser und bikeline Tourenbeschreibung
Moser und bikeline Tourenbeschreibung

Die bikeline Blätter hingegen enthalten neben dem Höhenprofil und einer recht ausführlichen Beschreibung der Annreise. Die Schrift ist deutlich größer als bei Moser, was einerseits das Ablesen erleichtert, andererseits natürlich zu deutlich größeren Blättern führt. Außerdem ist auf den bikeline Blättern jeweils eine Karte oder mehrere Kartenausschnitte zu finden, die natürlich extrem viel Platz wegnehmen. Zum Teil trägt man also ein ziemlichesches Bündel aus mehreren Blättern mit sich. Ich selbst habe die Karten bei den Touren nach den bikeline Führern nie benutzt. Meiner Meinung nach ist das vollkommen überflüssig. Ich habe mir die Karten zuM teil auch auseinandergeschnitten wo es ging, um nicht Teile anderer Touren mit mir herum schleppen zu müssen.

Für mich ist der Moser Guide eindeutig besser. Das liegt vor allem an dem erheblich besseren Format der Tourenblätter. Hier zeigt sich mal wieder, das einfach gestaltete Produkte den optisch aufgepeppten häufig überlegen sind. hervorzuheben ist außerdem die Beschreibung von möglichen Alternativrouten bei Moser, mit denen man sich die Touren einw enig dem persönlichen Geschmack und Könnenanpassen kann.
Die Tourenbeschreibung sind in beiden Guides gleich gut. Da gibt es auch bei bikeline nichts zu meckern. Gleiches gilt auch für die Qualität der Touren selbst. In beidne Führern sind sehr schöne Touren enthalten.
Die bikeline Mountainbike Guides sind also eine alternative zu den legendären Moser Führern, gibt es aber für das gewünschte Gebiet, würde ich jederzeit zum guten alten Moser greifen!