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Der “Zwiesel Trail”

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Länge: 17 km
Höhenmeter: 950 m
Fahrzeit: 2:30 h

Versteckt in den nördlichsten Ausläufern der bayerischen Voralpen findet sich mit dem Zwieseltrail ein wunderschöner Singeltrail. Der Trail schlängelt sich vom Zwiesel hinab durch die Wälder Richtung Bad Heilbrunn. Die Charakteristik ist eher technisch als flowig, immer wieder durchsetzt mit Wurzelpassagen, kleineren Drops und einigen technisch anspruchsvolleren, ausgesetzten Spitzkehren.

Die Auffahrt zum Zwiesel Trail beginnt an der Talstation der Blomberg Bahn. Der Biker folgt der Forstautobahn mit ihren teils recht steilen Rampen in Richtung Blomberghaus, um dann rechts Richtung Zwiesel abzuzweigen. Nach der Auffahrt zum Zwiesel, die mit einigen Schiebepassagen durchsetzt ist, beginnt die Abfahrt auf der anderen Seite des Zwieselgifpels Richtung Bad Heilbrunn.

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Und noch ein kleines Video, das einen Eindruck vom Zwieseltrail geben kann.

Der Coast Trail am Gardasee

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Länge: 15 km
Höhenmeter: 1.000 m
Fahrzeit: 2 h

Tolle Abfahrt von der Altissimo Straße hinunter bis nach Torbole. Entweder radelt man schnell mal bis zur Dos Casina hinauf, wo der Coast Trail rechts von der Straße abgeht und dann durchgehend markiert ist oder man nutzt einen der Shuttleservices von Torbole.

Noch etwas anspruchsvoller ist die Abfahrt, wenn in dem Hang über Torbole der obere der beiden Trails gewählt wird, der gerade durch den Berg führt. Er zweigt auf meinem GPX Track kurz vor der 10,9km Marke rechts ab. Diese Variante mündet oberhalb des Busatte Parks auf den unteren Teil des 601, dem man noch für vielleicht 50-60hm folgt.

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Auf Youtube zeigt der Andrea Righettini dann, wie die Schlüsselstelle gefahren wird. Wie immer wird die Helmkamera Perspektive dem Gelände nicht gerrecht…

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Heimgarten Trail Tour

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GOPR0488Einer der schönsten Singletrails in den bayerischen Voralpen zieht sich vom Heimgarten (1790m) bis hinunter nach Ohlstadt. Am besten erklimmt man den Heimgarten Trail mit dem Mountainbike von Eschenlohe. Zuerst geht es den Trail hinauf zum Gipfel und dann wieder zurück.

Eine Karte und GPS Daten zum Download findet Ihr unten. Die Tour wurde von All-Mountain.de erstellt, basiert jedoch glaub ich auf einer der alten Moser Touren.
GOPR0463
Die Tour ist auf jeden Fall ein absoluter Traum, vor allem in der untergehenden Sonne. Die Auffahrt von Eschenlohe ist zuerst nicht besonders anstrengend, dann kommt aber der Singeltrail zum Gipfel des Heimgarten, wo ich an einigen Stellen das Rad hinauf schieben musste. Belohnt wird man aber mit einer grandiosen Rundumsicht über das Estergebirge, auf den Kochel- und Walchensee, hinüber zum Herzogstand und bis in die Alpen. Danach geht es den gleichen Trail wieder bergab, der nun durchgängig fahrbar ist. Den in der Tour eingezeichnete Trail nach Ohlstadt musste ich auf Grund technischer Probleme leider aus lassen. Ein Bauer, der dort oben unterwegs war meinte zu diesem Vorhaben jedoch, dass man für diesen ziemlich steilen Trail besser seine Knieschützer anziehen sollte. Hört sich super an!

Richtig abenteuerlich wurde die Tour für mich, als nach dem ersten Snakebite auch der (einzige) Ersatzschlauch einen Durchschlag hatte. Und das um 20:30, auf 1.500 m Höhe und noch ca. 10 km vom Auto entfernt. Flicken ließen sich die fetten Durchschläge auch nicht mehr. Aber zum Glück sind wir ja in Bayern und nach nur 1-2 km Schieben bin ich auf ein paar nette Biker getroffen, die dort am Berg in Ihrer Hütte übernachten. Vielen Dank noch mal für den Ersatz-Schlauch, er hat super gehalten! Kurz nach 22 Uhr, wirklich im aller letzten bißchen Tageslicht, bin ich dann endlich am Auto angekommen. Bei völliger Finsternis 2 Stunden das Rad den Berg runter zu schieben ist sicherlich auch kein Vergnügen. So bin ich zumindest noch in den Genuß gekommen kurz vor mir ein paar Rehe über den Waldweg huschen zu sehen und den Glühwürmchen bei Ihrem Tanz zusehen zu können.

Folgende Learnings habe ich aus diesen Pannen gezogen:

  • In diesen S2 Trails die dünnen 2.25″ Reifen immer extradick aufblasen. Ich hatte sicherlich unter 2 bar Luftdruck, was gerade bei meinem gewicht schon recht wenig ist. Vor alle, der zweite Durchschlag ist wohl deutlich zu niedrigem Luftdruck zuzurechnen. Hier muss man sich einfach Zeit beim Aufpumpen mit der kleinen Pumpe nehmen…
  • Wenn man nicht weiss, ob man im Worst-Case noch im Hellen vom berg kommt, IMMER die Beleuchtung mitnehmen.
  • Ruhig mehr als einen Ersatzschlauch mitnehmen
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Es gibt in dem Gebiet diverse andere Abfahrten in Richtung Ohlstatd, zum Beispiel vom Heimgarten über die Kaseralm oder ungefähr in der Mitte des Heimgarten Trails in Richtung Nisselsteig.

Dosso dei Roveri Mountainbike Tour

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Länge: 28 km
Höhenmeter: 1.121 m
Fahrzeit: 3 h
GPS Daten Dosso Dei Roveri

Eine der – wie ich finde – schönsten Mountainbike Touren am nördlichen Gardasee ist die sogenannte Dosso dei Roveri, die sich von etwa 1100m Höhe die komplette Altissimo Flanke entlang zum See hinunterzieht. Die Abfahrt geht über wunderbare Trails, die im S2 Bereich allesamt gut zu fahren sind.
Die ständigen Ausblicke auf den See und die gegenüber liegenden Felsmassive definieren für mich den großen Reiz, der dieses Mountainbike-Revier so besonders macht.

Die Auffahrt zu dieser Tour zieht sich die ersten 800-900 Höhenmeter die bekannte Altissimo Straße hinauf. Kurz unterhalb der Sendemasten über Torbole biegt man rechts auf einen Forstweg ab, dem man weitere 2 km folgt. Hier geht es jetzt rechts ab in den Abfahrtstrail. Pause sollte man aber erst etwa einen Kilometer später machen.
GOPR0171Wer hier auf den rechts neben dem Weg gelegenen Felsen durchsteigt, kann eine der legendären Gardasee Aussichten knapp 1.100 m über dem See genießen. Ich verzichte hier bewusst eine Großansicht des Fotos zu verlinken. Diese Aussicht solltet Ihr euch selbst erarbeiten und auf einem Foto lässt sich die epische Aussicht eh nicht wiedergeben.

GOPR0178
Danach geht es im Grunde nur noch bergab, zuerst etwas ruppig, jedoch später geradezu flowig, wenn man nicht gerade (wie ich) irgendwie ganz blöd mit dem Vorderrad einen Felsen trifft und die verbliebenen 100-200 hm mit angezogener Handbremse fahren muss.
Man folgt dem Trail einfach bis man an einer Straße in Navene mündet. Von dort führt der Weg einfach bergab zur Gardasee Fahrstraße. Man könnte an diese Tour auch noch eine Variante anhängen, bei der man einen Sentiero bis zur Mittelstation der Monte Baldo Bergbahn über Malcesine fährt. Aber diese Variante probiere ich erst im nächsten Gardasee Urlaub!

Hier ein kleines Video von der Abfahrt des Dosso dei Roveri.

Die Rückfahrt führt leider vollständig über die Gardesana Orientale Straße von Navene nach Torbole. Prinzipiell würde ich versuchen die Tour auf einen tag zu legen, an dem relativ wenig Autoverkehr herrscht, also besser nicht am Wochende. Es gibt nichts gruseligeres, als wenn in dem unbeleuchteten Tunnel 50cm neben einem ein Bus mit 70 Sachen vorbei rast. Ohne Rücklicht ist das meiner Meinung nach lebensgefährlich. Alternativ könnte man auch südwärts nach Malcesine fahren und von dort das Boot nach Torbole nehmen. Die 20km auf de Fahrstraße sind nämlich wirklich kein Erlebnis, das man unbedingt haben muss…

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Rotwand Mountainbike Runde

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Diese Rotwand Runde führt durch da Mangfallgebirge südlich des Tegernsees entlang durch mässig steile Täler bis zum Spitzingsee und von dort hinauf zum Rotwandhaus. Daran schliesst sich eine tolle Abfahrt über Trails und Wanderwege hinab zum Ausgangspunkt an.
Nicht nur die etwa 34 km Länge und 1200 Höhenmetern fodern konditionell, sondern auch die teils stark veblockten Trails bei der Abfahrt verlangen nach technischem Können und nochmal ordentlich Kraft.

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Die Tour startet am Parkplatz des “Zipfelwirt” an der “Tiroler Straße 80”. Von hier geht es zuerst flach durch das Kloa Aschertal. Bereits nach 2,8 km biegt man an der Diensthütte nach rechts ab und folgt dem Weg weiter über eine mässige Steigung.

2009-09-29-12-40-36-5Etwa bei km 8,8 erreichen gabelt sich der Weg. Entweder folgt man nun weiter dem Forstweg Richtung Valepp oder steigt geradeaus in einen Trail ein, der zur Zeit jedoch mit “Vorsicht, Bergsturz” beschildert ist. Und das nicht zu Unrecht. 2009-09-29-12-47-22-11

Der Trail windet sich schon bald entlang der Schlucht und das voran kommen wird immer wieder unterbrochen, wo der Pfad teils dutzende Meter weit abgebrochen ist. Hier heisst es wirklich mit äußerster Vorsicht an dem teils sehr steilen Hang entlang hangeln.

2009-09-29-12-56-14-20Abgesehen von den teils haarsträubenden Klettereinlagen befindet man sich jedoch in einer idyllischen Landschaft auf einem toll zu fahrenden Singeltrail, der sich zum Ende hin in einen mit Geröll bedeckten Weg wandelt, der den Abfahrten am Gardasee in keinster Weise nachsteht.
Am Ende dieses Trails erreicht man eine Holzbrücke, die zwar keinen sonderlich vertrauenserweckenden Eindruck macht, den Biker aber anscheinend noch aushält.
Hier geht es rechts, nun leider über eine Straße, einige km und Höhenmeter bis zum Spitzingsee. Am Spitzingsee folgt man scharf rechts, wiederum über eine Straße, nun ausgeschildert in Richtung “Rotwand Haus”. Nach 2 km biegt der Weg von der Straße auf einen Forstweg ab. Diesem Weg folgt man nun einige km und einige hundert Höhenmeter bis zum Rotwand Haus auf 1760m.

Hinter dem Rotwandhaus führt die Route weiter über einen Steig und biegt schon bald nach rechts in Richtung “Soinsee” ab. Hier ist auch eine Trailvariante weiter geradeaus auf dem Steig möglich. Hier sollte man sich in Richtung “Ruchenkopfhütte, Soinalm” halten.
2009-09-29-15-36-07-39Nach der Abzweigung vom Steig folgt wiederum ein Trail hinab zu einer Alm, der eher an den Gardasee als an die bayerischen Voralpen erinnert.
An der Alm folgt die Route weiter über einen Forstweg bis zum Soinsee. Am Ende des Sees biegt sie nach rechts über eine kleine Brücke ab und es 2009-09-29-15-50-08-43 folgt eine leider recht steile Trage-Passage hinaus zur Ruchenkopfhütte. Von dort schiebt man (Fahrverbot!) den berg hinab bis zur Soinalm, wo man wohl wieder auf den Sattel steigen kann. Hier befindet man sich imemr noch bei 1.500m, es folgt also eine Abfahrt über knapp 800hm entlang des Forstweges.

Auf keinen Fall sollte man die Abzweigung nach Links in Richtung “Silberg Alm” verpassen. Dieser Wanderweg führt wunderschön und teils sehr steil den Berg hinab zur “Tiroler Straße”, der man nach rechts bis zum Ausgangspunkt beim Zipflwirt foglt, um dort zum Abschluß ein Weißbier zu genießen.

2009-09-29-16-50-12-47Als Kartenmaterial kann die”Kompass Karte 8, Tegernsee, Schliersee (Maßstab 1:50.000)” genutzt werden, auf der sich sicherlich weitere Trail-Varianten finden lassen.

Fellhorn-Steinplatte Trail Tour

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Die Mountainbike Tour von Reit im Winkel zum Fellhorn und weiter über das Skigebiet Steinplatte zurück nach Reit ist sowohl konditionell als auch technisch sehr anpsruchsvoll, auch wenn die knapp 30km Länge und 1200 Höhenmeter es zuerst nicht vermuten lassen.

Jedoch bereits zum Anfang zeigt die Tour mit Steigungen von Teils über 20% ihre Zähne. Zum Glück wird der erste steile Anstieg bis zur Hindenburghütte über eine asphaltierte Straße zurück gelegt. Danach geht es über Waldwege und Trails weiter bergan bis zur Straubinger Hütte zu Füßen des Fellhorns.
2009-09-22-18-07-39-99Hier beginnt nun der wunderbare Singeltrail, der sich wie eine Mischung aus hochalpinen Wegen und Gardasee-Trails entlang des Höhenzuges in Richtung Durchkaseralm und dem Skigebiet Steinplatte entlang zieht. Von der Steinplatte geht es nun bergab und über Trails zurück Hemmersuppen Alm, der Hindenburghütte und zurück nach Reit im Winkel.

Als Karte empfiehlt es sich, die “Kompass Karte 10, Chiemsee, Simssee: Wandern / Rad / Langlauf” mitzunehmen. In dem Bereich der Tour finden sich viele weitere Trails, die es zu entdecken gilt.

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Osterfeldkopf Mountainbike Tour

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Osterfeldkopf 4Die Auffahrt zum auf 2020m gelegenem Osterfelkopf ist eine der höchsten Mountainbike Touren im Wettersteingebirge rund um die Zugspitze. Die Auffahrt zieht sich zuerst durch das Skigebiet Kreuzeck hoch über Garmisch und bietet zum Schluß einen fast hochalpinen Charakter und wunderbare Ausblicke auf die Felsmassive des Wettersteingebirges.
Die GPS Tour start am Parkplatz der Kreuzeck/Alpspitz Bahn und für zuerst zur historischen Bobbahn der Olympischen Spiele 1936, deren Reste sich tatsächlich noch den Berg hinauf ziehen.

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Danach windet sich die breite Forststraße durch das Kreuzeck Skigebiet hoch. Hier wird zur Zeit (2009) massiv an der Infrastruktur zur Ski-Weltmeisterschaft 2011 gebaut. Mehrfack kreuzt man hier die Kandahar Abfahrt, die selbst in unbeschneitem Zustand beeindruckend wirkt.

In der Baustelle gilt es auf Baustellenfahrzeuge Rücksicht zu nehmen, da die Fußwege im Grunde gesperrt sind. Bei 1500m erreicht man die Kreuzalm und hat einen ersten Ausblick auf das Wetterstein-Massiv. Von hiernimmt man die letzten 500 Höhenmeter in Angriff und folgt dem mitlerweile ausgeschildertem Weg Richtung Osterfeldkopf über die Hochalm.

Nach der Hochalm wird der Weg teils sehr schwer fahrbar und lässt sich i.d.R. nur mit einigen Schiebepassagen bewältigen. Um so mehr belohnt der Blick vom Osterfeldkopf hinab auf Garmisch und in Richtung Höllentalschlucht.
Für die Abfahrt bieten sich einige Alternativen an. So führt direkt von der Bergstation am Osterfeldkopf Richtung Osten ein wunderschöner Singletrail den Berg Richtung Hochalm hinab. Ebenso zweit an der Diensthütte unterhalb der Großbaustelle eine Weg nach links ab, folgt kurz der Kandahar Abfahrt und verschwindet dann nach rechts in den Wald, wo sich ein SIngeltrail über kleine Stufen und Spitzkehren den Berg hinab führt.

Als Kartenmaterial empfiehlt sich die Kompass Karte “Werdenfelser Land”, da in dem Gebiet weitere tolle Trailvarianten auf ihre Erforschung warten.

Neben Mountainbike Touren gibt es auch etliche Wandertouren in den bayerischen Bergen, die ihren ganz eigenen Reiz haben.

Historische Olympia-Bobbahn
Historische Olympia-Bobbahn

Osterfeldkopf 3

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Osterfeldkopf 4

Trailsurfing am Eibsee

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Zu Füßen Deutschlands höchsten Bergs, der Zugspitze, liegt der malerische Eibsee. Direkt an der Grenze von Deutschland und Österreich eröffnen sich rund um den kleinen See diverse fantastische Mountainbiketouren. Das Gebiet ist touristisch gut erschlossen und das bedeutet, dass es ettliche ursprünglich für Wanderer ausgelegte Trails gibt. Eine Tolle Tour ist die Runde vom Eibsee hinauf zur Hochtörlerhütte und dann auf super-flowigen Trails hinab ins österreichische Ehrwald. Zurück auf den berg geht es dann über Asphalt, um die Abfahrt dann wieder auf wunderschönen Singletrails zu genießen.

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Der Eibsee
Der Eibsee
Eibsee unter der Zugspitze
Eibsee unter der Zugspitze

Die GPS Daten der Eibseerunde sind auf gpsies.com verfügbar. Ausgangspunkt ist der große Parkplatz am Eibsee. Hier muss man leider 2,50€ Parkgebühren bereit halten. Lasst Euch nicht von den vielen Ausflüglern abschrecken. Die meisten bleiben unten am See oder fahren mit der Gondel auf die Zugspitze.

Zugspitze Panorama

Die Zugspitze
Die Zugspitze
Zugspitzmassiv on der Österreichischen Seite
Zugspitzmassiv on der Österreichischen Seite

Die Tour zieht sich zuerst immer oberhalb des Eibsees und mit ständigem Blick auf das Massiv der Zugspitze auf Forstwegen etwa 500hm den Berg hinauf. Nach einer kleinen Kletterpartie erreicht man bald die Hochtörlerhütte und biegt hinter der Hütte links auf den den Forstweg ab. Nach etwa 1km steigt man nach rechts steil in den ersten Trail ein. Kurze Zeit später stößt man wieder auf die Straße und folgt ihr in die Serpentine, um dort nach rechts auf den breiten Forstweg abzubiegen. Hier gilt es den Einstieg in den links liegenden Trail nicht zu verpassen.

Einsteig in den ersten Trail
Einsteig in den ersten Trail

Bald erreicht man Ehrwald, wo man zum Beispiel im Cafe des Sportzentrums eine Rast einlegen kann. Auf der Straße geht es nun wieder zurück Richtung Hochtörlerhütte. Nach der Seilbahn kommt zwar ein recht steiler Anstieg, aber hier heisst es Druchbeissen und Höhenmeter machen. Hinter der Hütte fährt man nun geradeaus weiter und kommt direkt auf einen Trail, der an alten Deutsch-Österreichischen Grenzmarkierungen vorbei führt. Man mündet wieder am Forstweg vom Aufstieg und folgt ihm etwa 200 Meter, um nach einer Wiese links in den Trail einzubiegen. Vorsicht, wenn man den Forstweg mit hoher Geschwindigkeit herunter geballert kommt, muss man aufpassen nicht viel zu schnell auf den zuerst schotterigen Trail einzubiegen. 🙂

"Österreich: Abends geschlossen"
"Österreich: Abends geschlossen"
Abzweigung in den letzten Trail
Abzweigung in den letzten Trail
Flow...
Flow...

Bald überquert man nochmals die Wiese (Skipiste?)  Nun folgt eine wunderbar flowige Abfahrt über den Singeltrail, der sich in Schlangenlinien den Berg hinab windet, wird zum Schluss wieder auf die Wiese katapultiert, der man im Schuß zu dem unten liegenden Forstweg folgt. An der folgenden Kreuzung fährt man geradeaus und erreicht bald wieder  den Eibsee und den Parkplatz.

Die Tour ist mit ihren knapp über 30km und 1000hm konditionell nicht zu anspruchsvoll, da die Auffahrt meist auf Forstwegen oder gar der Straße erfolgt. Auf den unteren Trails kann man schon mal Fußgängern begegnen, hier sollte man also Vorsicht walten lassen, um keine Wanderer platt zu fahren.

Das Google Streetview Auto in Ehrwald/Österreich!
Added Geek Bonus: Das Google Streetview Auto in Ehrwald/Österreich!

Vergleich Moser Bike Guide und bikeline

Der Moser Bike Guide gilt als der Führer für Mountainbiketouren. Leider sind einige der begehrten Moser Bike Guides nicht mehr oder nur noch spärlich im Handel erhältlich. Dazu zählen vor allem der Bike Guide 1 Tegernsee, Schliersee und der Moser Bike Guide 2 Karwendel, Wetterstein, die auf Ebay für deutlich über dem Neupreis von 29,90€ weg gehen. Bleibt zu hoffen, dass diese Guides wieder neu aufgelegt werden!
Vergleich Moser und bikeline

Wir selbst haben den Moser Bikue Guide Gardasee Nord im Urlaub genutzt. Zwar handelt es sich dabei schonum eine überarbeitete Fassung des ursprünglich in einem Band erschienen Gardasee-Führers, aber das Erscheinungsdatum ist 2002. Das relative alter der Ausgabe erkennt man auch in diversen Beschreibungen, in denen noch der Preis für Cappuccino und Co. in Lire angegeben wird. Mitlerweile trifft man auch auf kleine Unstimmigkeiten in der Streckenführung, die auf geänderte Straßenführungen und Schilder zurückzuführen sind. (Vergleiche auch unsere Korrekturen zum Moser Bike Guide Gardasee 1)
Nicht, dass der falsche Eindruck ensteht: Der Moser Guide ist noch immer sehr verlässlich und wir haben uns kein einziges Mal wegen dieser Änderungen verfahren. Wir können den Moser Guide Gardasee vollkommen uneingeschränkt empfehlen!

Trotzdem kann es sich lohnen, nach Alternativen zu suchen. Eine Alternative im Bereich Mountainbike Guide sind die Führer von Bikeline. Der Unterschied zu den Moser Führern besteht hauptsächlich in dem Format der Blätter, die man zu jeder Tour mitnehmen muss.
Die Faltblättchen der Moser Guides sind pro Tour auf ein einzelnes Blatt auf normales Papier gedruckt und lassen sich im Format 3,5×4,5cm zusammenfalten. Eine transparente Kunststofftasche schützt das Blatt auf der Tour. Alle paar km muss man das Blatt dann aus der Hülle holen und die nächsten zwei Seiten aufblättern. Insgesamt dürften die Blätter durch Schweiß und die mechanische Belastung beim Falten ziemlich beansprucht werden. Ich selbst werde die Blätter scannen, um sie für mich persönlich jederzeit neu drucken zu können.
Die Faltblätter der bikeline Guides werden größer im Format 10,5×12 gefaltet. Sie sind auf eine wiederstandsfähigere und wasserabweisende Pappe gedruckt. Die Schrift ist größer als bei Moser. Allerdings sind die Touren nicht zusammenhängend auf ein Blatt gedruckt, sondern unzusammenhängend über mehrer Blätter verteilt. Man schleppt so immer mehrere Blätter rum, die zudem auf der Rückseite noch Teile anderer Touren enthalten.
Insgesamt finde ich das handling der Moser-Guides deutlich besser, zudem die bikeline Blätter durch die Beschichtung zum zusammenkleben neigen, wenn sie feucht werden.

Simpel und effektiv bei Moser, Chaos bei bikeline
Simpel und effektiv bei Moser, Chaos bei bikeline

Die Tourenbschreibungen selbst unterscheiden sich nciht grundlegend und sind in beiden Guides in der Regel gut nachvollziehbar. Ich habe den Eindruck, dass bei Moser häufiger Entfernungsangaben (z.B. “nach 300m an Kreuz rechts”) zu finden sind, als bei bikeline.
Die Blätter bei Moser bestehen zum einen aus einem Höhenprofil der Strecke und zum anderen aus der Streckenbeschreibung. Es gibt auf den Blättern selbst keine Karte! Die Karten zu den Touren finden sich nebst einer sehr ausführlichen Beschreibung in dem zugehörigen Ringbuch, das nicht dazu gedacht ist, auf Touren mitgenommen zu werden. Elmar Moser schreibt in dem Buch, dass er garantiert, dass man die Touren ohne Karte anhand der Beschreibung fahren können wird. Und das stimmt! Wärend der Tour braucht man keine Karte. Neben Höhenprofil und Beschreibung findet sich auf jedem Blatt eine kleine und knappe Beschreibung zur Anreise sowie Alternativrouten und Beschreibungen wie man die Tour mit anderen Touren verknüpfen kann. Sehr gut!

Moser und bikeline Tourenbeschreibung
Moser und bikeline Tourenbeschreibung

Die bikeline Blätter hingegen enthalten neben dem Höhenprofil und einer recht ausführlichen Beschreibung der Annreise. Die Schrift ist deutlich größer als bei Moser, was einerseits das Ablesen erleichtert, andererseits natürlich zu deutlich größeren Blättern führt. Außerdem ist auf den bikeline Blättern jeweils eine Karte oder mehrere Kartenausschnitte zu finden, die natürlich extrem viel Platz wegnehmen. Zum Teil trägt man also ein ziemlichesches Bündel aus mehreren Blättern mit sich. Ich selbst habe die Karten bei den Touren nach den bikeline Führern nie benutzt. Meiner Meinung nach ist das vollkommen überflüssig. Ich habe mir die Karten zuM teil auch auseinandergeschnitten wo es ging, um nicht Teile anderer Touren mit mir herum schleppen zu müssen.

Für mich ist der Moser Guide eindeutig besser. Das liegt vor allem an dem erheblich besseren Format der Tourenblätter. Hier zeigt sich mal wieder, das einfach gestaltete Produkte den optisch aufgepeppten häufig überlegen sind. hervorzuheben ist außerdem die Beschreibung von möglichen Alternativrouten bei Moser, mit denen man sich die Touren einw enig dem persönlichen Geschmack und Könnenanpassen kann.
Die Tourenbeschreibung sind in beiden Guides gleich gut. Da gibt es auch bei bikeline nichts zu meckern. Gleiches gilt auch für die Qualität der Touren selbst. In beidne Führern sind sehr schöne Touren enthalten.
Die bikeline Mountainbike Guides sind also eine alternative zu den legendären Moser Führern, gibt es aber für das gewünschte Gebiet, würde ich jederzeit zum guten alten Moser greifen!

Korrekturen am Moser Bike Guide Gardasee Nord

Der Moser Bike Guide ist bekanntlich bestens geeignet, um den Biker über tolle Touren rund um den Gardasee zu führen. Das Versprechen nur mit Hilfe der Faltblättchen auch über zig km korrekt zu fahren ist wirklich nicht zu viel!

Leider ist der Guide, den wir in der letzten Woche am Gardasee benutzt haben zwar brandneu gekauft, ist aber inhaltlich schon ettliche Jahre alt. Unter anderem wird an einigen Stellen noch in Lira gerechnet 🙂

Natürlich haben sich im Laufe der Jahre auch in Italien einige Straßen und Wege geändert, die im laufe der Touren zu Verwirrung und Umwegen führen können. Ich führe hier aus dem Kopf einige Punkte auf, die mir im Laufe der Touren aufgefallen sind.

Tour 1 – Ronda della Busa

WW3 – Hier heißt es am Ende des WW “Nach 500 m rechts in die Seitenstraße abzweigen (Schild ‘Regione Militare Nord-Est, …'” Im Sommer 2008 ist genau an dieser Stelle eine neue Straße im Bau, die nicht befahren kann. Wenn dies möglich ist, kann man hier abbiegen und dann dem Tourguide wie gehabt folgen. Lediglich das Schild mit dem Hinweis auf die “Regione Militare…” wird wahrscheinlich nicht wieder aufgestellt, da dieses Militärgebiet etwas oberhalb liegt und einen eigenen Zugang hat. So lange die rechts abbiegende Straße im bau ist, muss man weiter der Straße den Berg hoch folgen und an der Einmündung in die Fahrstraße rechs abbiegen. Nach ca. 300 m biegt man links in eine Straße ein, die aussieht, als würde sie in ein Industriegebiet führen. Hier geht es weiter am WW4 des original Guide.

Tour 10 – Sentiero delle Marocche

Bei dieser wunderschönen, kleinen Tour sollte man unbedingt die tollen Singeltrails aus der Variation 3 mitnehmen!

WW6: Hier heißt es man solle den kleinen Weg Richtung “Sentiero Ciclamino” folgen. Jetzt weisst der Wegweiser aber Richtung “Pietramurata”. Der Weg ist aber richtig.

In WW7 heisst es “Nach 270 m (am Ende der MC-Piste) geradeaus durch das Zauntor…” Durch dieses Zauntro gab es leider kein durchkommen. Wir sind dem Waldweg weiter gefolgt und sind (nach einer kleinen Schiebpassage) oben im Berg auf eine breite Schotterpiste gestoßen, der man rechts bergab in Richtung “Pietramurata” folgt. Kurz vor Ende stößt man dann auf den Anfang von WW8 und folgt der Tour weiter. In Pietramurate lohnt es sich den Wegweisern in Richtung der “Bar, Sport” zu folgen und hier einen leckeren Cappuccino zu trinken. Dazu nicht wie in WW8 “rechts bergab auf den Asphaltweg..” sondern der Straße weiter ins Dorf folgen und nach ca. 100m links Richtung Bar abbiegen.

Tour 12 – Passo della Morte

Der Weg von der Römerbrücke links hoch (WW7) zum Anfang von WW8 ist mitlerweile durch Metalltore gesperrt. Das untere Tor nach noch auf der rechten Seite umgangen werden. Beim oberen Tor ist dies nicht möglich. Evtl. Ist dieses Tor jedoch gar nicht verschlossen 😉
An WW9 steht, dass man dem unbeschilderten Waldweg folgen soll. Dieser Weg ist mitlerweile komplett asphaltiert und es steht dort auch ein Wegweiser. Also einfach dort abbiegen und nicht weiter nach irgendwelchen Wegchen suchen…